Der Juli ist für Bären in Alaska ein großartiger Monat. Dann wandern nämlich leckere Lachse zum Laichen flussaufwärts – und die Bären müssen einfach nur entlang der Flüsse und Bäche an Stromschnellen und Wasserfällen warten, bis einer vorbeispringt.

Für Bären ist der Sommer in Alaska ein einziges Lachs-Büffett – und der Katmai National Park zeigt das im Livestream.

In dem Park leben mehr als 2000 Braunbären. Wo sich Bären vielerorts zurückziehen und vom Menschen verdrängt werden, bleibt die Population dort – in Alaskas hohem Norden – stabil.

Weil die Parkleitung weiß, wann die Bären wo jagen gehen, haben sie Livestreams aus dem Katmai National Park eingerichtet. Vor allem an den "Brooks Falls"-Wasserfällen versammeln sich täglich Dutzende Bären – und auch süße Bärenbabys – um Lachse zu jagen.

So sieht der Bären-Livestream aus:

Die beste Zeit, um den Livestream zu beobachten, ist am Nachmittag deutscher Zeit – dann ist es in Kanada früh am Morgen, die beste Zeit, in der die Bären zum Fischen losziehen. 

Der Park schaltet die Kameras ab Juli frei, dann sind sie so lange live, bis die Laichzeit der Lachse einige Wochen später endet.


Gerechtigkeit

Diese Brüder haben auch in Deutschland noch Angst vor den Bomben in Syrien
Ihre Familie ist noch immer dort.

In der Ferne ruft eine Männerstimme "Allahu akbar". Eine Bombe begräbt eine Straße in der syrischen Stadt Idlib unter Ruß und Mauersplitter. Hasim blickt auf den Bildschirm seines Smartphones. Seine dunklen Augenbrauen ziehen sich zusammen. Er scrollt zu den Kommentaren. Unter dem Video findet er eine Liste mit Namen. Es ist eine Auflistung der Opfer. 

Hasim atmet auf, seine Mutter und seine Schwester sind nicht darunter. Der 19-Jährige steht auf, schiebt die geblümten Gardinen zur Seite und blickt auf die schneebedeckten Berggipfel. Hier treffen die Bomben ihn und seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Nadim nicht mehr. Im bayerischen Pfaffenwinkel sind sie in Sicherheit.