1. Vor der Reise: Erst mal vorsichtig testen, ob das Zelt noch steht. Geht doch!
2. Beim letzten Check vor der Abfahrt dann die panische Frage: Wo sind noch gleich die Heringe?
3. Willst du höher zelten, als es der Parkplatz erlaubt, bleibt dir keine Wahl. Während dir der Schweiß ins Gesicht läuft, hast du Umkehrgedanken.
4. Erst wenn du zum ersten Mal im Zelteingang sitzt und die Aussicht genießt, sind die Zweifel weg.
5. Zumindest, wenn es nicht seit Minute 1 regnet.
6. Nach dem Beobachten deiner Nachbarn weißt du: Perfekts Familienglück sieht genau so aus.
7. Irgendwann, das schwörst du dir, kaufst du dir kein Haus – sondern das hier:
8. Für diesen Himmel würdest du auch deine Wohnzimmereinrichtung opfern.
9. Die Luftmatratze ist deine neue Couch. (Sobald sich jemand dazu erbarmt, den Blasbalk zu benutzen)

Ein von Stephi (@stephi278) gepostetes Foto am

10. Irgendwann hast du auch das mit dem Teekochen raus.
11. Und spätestens, wenn du so richtig Hunger auf Nudelsuppe hast, ist das hässliche Plastikgeschirr deiner Tante doch ganz OK.
12. Später kannst du deinen Rotwein genau dort trinken, wo du möchtest.
13. Davon abgesehen waren die Gespräche mit deinen Freunden das Beste am ganzen Urlaub.
14. Eure Smartphones? Zuhause.
15. Gefällt auch deinem Hund.
16. Trotzdem willst du morgens einfach nur raus hier.
17. Und musst eigentlich dringend etwas gegen deinen Sonnenbrand unternehmen.
18. Für ein paar Tage vergisst du, wie man clean eating buchstabiert.
19. Mit einer Tendenz zu Verstopfungen entgehst du vielleicht dem unangenehmsten Part des Urlaubs.
20. Doch egal, wie schön es war. Vor dem Nachhausefahren rechnest du noch mal durch, ob es nicht doch klüger wäre, das Schrottzelt einfach liegen zu lassen.

Noch mehr Reisen auf bento:


Musik

Warum die deutsch-türkische Community jetzt diesen längst verstorbenen Sänger feiert

"Als wäre es von heute", schreibt einer auf Facebook. "Tipp für alle, die 'nichts gegen Ausländer haben'", twittert ein anderer. Und das Magazin "Migazin" titelt: "Ein 30 Jahre alter Integration-Song wird plötzlich zum Internet-Hit".

Die deutsch-türkische Community hat gerade den Song "Willkommen" von Cem Karaca neu entdeckt. Er singt von Deutsch-Türken, die für dieselbe Arbeit weniger Lohn erhalten. Von Menschen, die erst dann akzeptiert werden, wenn sie ihre Religion ablegen.