Bild: Ultra Romance
Das hier ist Benedict und er hat einen Lifestyle, auf den du neidisch sein wirst:

Denn Benedict, 36, arbeitet immer nur ein halbes Jahr – um dann wieder ein halbes Jahr in der Natur zu leben. Dann erkundet er mit seinem Rad die Welt. Sein Vorbild: Christopher McCandless aus dem Roman "Into the Wild" (was auch sehr sehenswert mit Emile Hirsch verfilmt wurde). 

Das machte Benedict 15 Jahren so. Wenn er gerade Geld benötigte, arbeitete er auf dem Fischerboot seines Vaters im Connecticut River Valley im Osten der USA. Er besitzt kein Auto und ein Konto hat er nur, um Fahrradteile und Outdoor-Artikel zu verkaufen. Dank mehrerer Fahrrad-Sponsoren und seiner Verkäufe kommt er seit zwei Jahren sogar ganz ohne den Knochenjob auf dem Boot aus. 

Außerdem ist Benedict ein echt sparsamer Typ, mehr als zehn Dollar pro Tag gibt er nicht aus. 

"Ich lebe immer noch günstig, aber ich leiste mir mittlerweile extra Guacamole auf meinem Burrito", schreibt er bento von unterwegs.

Alle, die mehr Wohlstand nicht gegen Freiheit tauschen können oder wollen, können Benedict auf seinem Instagram-Account "Ultra Romance" folgen. Mehr als 86.000 Menschen haben ihn dort abonniert. Beim Anblick der Bilder kann man regelrecht spüren, wie einem der frische Wind um die Nase weht.

So lebt und reist der hagere Mann mit dem zotteligen Bart und dem tätowierten Körper:
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Haus, Heirat, Kinder und Schulden – das sei einfach nichts für ihn. Das stellte Benedict fest, als er gerade Geschichte und Anthropologie auf dem College studierte und noch vor hatte, Lehrer zu werden.

Benedict könne zwar Menschen verstehen, die sich in den gesellschaftlichen Normen gefangen fühlten, "aber es ist wichtig zu wissen, dass es Alternativen zu einem Nine-to-Five-Job gibt", sagt er. Sein Ratschlag an alle, die aus ihrem Alltag ausbrechen wollen: 

"Denk darüber nach, was du in Zukunft wirklich brauchst. Ein Auto? Musst du ein Haus kaufen? Möchtest du Kinder? Wir leben in einer Zeit, in der diese Dinge wirklich nicht wichtig für das Überleben der menschlichen Rasse sind. Also, wenn der traditionelle Lebensstil nichts für dich ist, dann lass los. Erlebe die wundervollen Sachen, die die meisten Leute nur aus dem Fernsehen kennen."
Seit Benedict losgelassen hat, hat er schon fast die ganze USA bereist: 

Von San Francisco ging es nach Los Angeles, er fuhr durch Kalifornien, Texas, in Austin hat er mal gelebt, in Arizona und Colorado machte er Halt. (Business Insiderbicycling.com/ welt.de)

Aber ganz fern blieb er unserer stressigen, digitalen Welt nie. Das Internet und Instagram liebt er nämlich ganz besonders.

Auf seinen Touren ernährt sich Benedict übrigens häufig davon, was er an Bäumen und Sträuchern findet. Auch seinen eigenen Urin trinkt er manchmal – aber das nur im wirklichen Notfall. Er lebt wie sein Vorbild McCandless oft ein Leben am Limit, bislang gingen seine Abenteuer (im Gegensatz zu McCandless') immer gut aus. So wie in Neuseeland, als er in einem reißenden Fluss landete – und von einem Helikopter gerettet wurde.


Today

Trump bombardiert jetzt Assads Truppen
Was ist passiert?

Die USA haben einen Luftwaffenstützpunkt des syrischen Regimes angegriffen. Dutzende Raketen wurden nach einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump auf die Basis nahe Homs abgefeuert.  

Es handelt sich um den Flugplatz, von dem aus am Dienstag der mutmaßliche Giftgasangriff auf Zivilisten begonnen haben soll. Mindestens 85 Menschen starben dabei, davon waren 23 Kinder. Die syrische Regime soll für den Angriff verantwortlich sein. Trump wollte dafür nun Vergeltung (vox.com). 

Trump sagte: