Die polnische Hauptstadt bietet einen tollen Mix an Streetart, gutem und günstigem Essen und ganz viel Kultur. Warschaus alternative Szene wächst.

Wenn du willst, dass die Hashtags #foodporn, #superarchitects und #instafashion während deiner Reise so richtig abgehen auf Instagram, dann schau dir diese Tipps für deine Reise an.

DOs
Vor deiner Reise: Lies dieses Buch.

"Warszawa Warsaw" wurde von Journalisten und Fotografen entwickelt und bietet einen guten Einblick ins moderne Warschau.

Welche Bars sind wirklich angesagt? Wo schmeckt das Frühstück? Wo klingt die Musik gut? Auf Polnisch und Englisch kommen kreative Leute zu Wort, viele Spots werden vorgestellt – 256 Seiten hippes Warschau.

Besuch Praga.
(Bild: Karsten Kaminski)

Wer sich einen klassischen Reiseführer ansieht oder mit einem Airbnb-Host über interessante Stadtteile in Warschau spricht, der wird oft lesen oder hören: "Meide Praga, da wirst du ausgeraubt. Dort ist es total gefährlich!"

Wie das so ist mit hartnäckigen Gerüchten, manchmal ist was dran. Praga gehört zu den ärmeren Stadtteilen, hier ist die Kriminalität höher als anderswo in Warschau. Doch gleichzeitig entwickelt sich eine spannende Szene für Künstler und Kreative – und tagsüber ist ein Besuch gar kein Problem.

Die schönsten Bilder aus Warschau – so kann dein Trip aussehen:
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Nimm am besten die Straßenbahn und überquere mit ihr den Fluss Wisła. Bei schönem Wetter hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Auf alten, manchmal sogar zerfallenen Häusern prangen riesige Graffitis, viele Restaurants haben nur wenige Plätze und sind deswegen sehr gemütlich. Es gibt Veganes und polnische Küche.

Geheimtipp: In der Nähe der Brücke, die Praga mit dem Stadtzentrum Warschaus verbindet, befindet sich die Bar "Warszawa Powiśle", ein zentraler Treffpunkt junger Polen direkt am Bahnhof.

Mach gleich hier einen Abstecher ins Museum.

Wenn du dich schon in Praga aufhältst, solltest du einen Abstecher in die "Soho-Factory" machen: Die alten Fabrikgebäude gelten als ein kreatives Zentrum, hier haben sich Galerien und Redaktionen neuer Magazine angesiedelt.

Noch mehr Dos and Don'ts

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Es gibt oft moderne Kunst zu sehen, besonders zu empfehlen ist das Neon-Museum: Über 100 leuchtende Buchstaben und mehrere Retro-Leuchtreklamen hängen hier an den Wänden.

Viele von ihnen stammen aus der Ostblockzeit Polens und gewähren eine ganz andere Sicht auf die Geschichte des Landes – statt grauer Fotografien alter Gebäude blinkt und funkelt es hier aus allen Ecken.

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Schau dir die Boutiquen von Locals an.
(Bild: Karsten Kaminski)

In Warschau ist Slow-Fashion, also nachhaltige Mode, gerade der Hype – vor allem bei Frauen. Überall in der Stadt findet man kleine Mode-Boutiquen, die fair produzierte Kleidung verkaufen. Die Stoffe dafür kommen meistens direkt aus Polen oder werden vor Ort verarbeitet.

Angesagte Marken sind "Confashion" und "Kulta", beide kann man bei "Svoi" kaufen. Der Shop befindet sich übrigens nicht weit vom Nationalmuseum entfernt, das über 830.000 Kunstexponate von der Antike bis zur Gegenwart versammelt.

Probier das Essen der Einheimischen in einer traditionellen Milchbar.

Piroggen, Sauerkraut-Eintopf ("Bigos") und besonders leckere Suppen gibt es nur in Polen.

Und am besten schmeckt es, wenn diese Gerichte von Muddi oder Oma zubereitet werden. So wie in den "Mleczny"-Bars, sogenannte Milchbars. Hier geht es zu wie in einer Kantine: Du bestellst dein Essen (das kostet nie mehr als fünf Euro), und bekommst eine Nummer, die irgendwann aufgerufen wird, wenn das Essen fertig ist. 

Meistens läuft alles auf Polnisch ab. Stell dich einfach neben die Kasse – und du wirst sehen: Die Leute sprechen dich an und wissen genau, welches Gericht zu dir passen könnte!

Die besten Partys sind nicht im Club, sondern am Strand.

Wenn du Bock auf ein bisschen Festival-Stimmung hast oder Leute kennenlernen willst, dann besuch den Stadt-Strand am Fluss Wisła. Hier haben sich in den vergangenen Jahren viele Bars angesiedelt.

Einige Warschauer sagen, dass es hier die besten Cocktails der Stadt gibt. Falls es regnet und der Strandbesuch ausfallen muss, mach einen Abstecher in die Bars am Kulturpalast. Dort ist der Dresscode zwar etwas schicker, aber die Atmosphäre ist sehr angenehm.

DON'TS
(Bild: Karsten Kaminski)
Gib kein Geld in der Altstadt aus.

Ja, die Altstadt ist das Herzstück Warschaus und die Gebäude und ihre Geschichten sind wirklich spannend.

Nur: In den Straßen halten sich extrem viele Touristen auf – und dass die auch mal weniger auf die Preise schauen, haben die Verkäufer schon lange verstanden. Sie zocken gerne mal ab, gerade wenn man kein Polnisch spricht. Ohnehin gibt es fast nur Souvenir-Geschäfte.

Auch die Restaurants hier sind eher langweilig und überteuert. Ein Spaziergang lohnt sich eher in den Seitenstraßen: Hier gibt es urige Pubs in den Kellern.

Der Ausblick vom Kulturpalast ist nicht so toll wie sein Ruf.

Einen aufregenderen Rundumblick liefert dir hingegen die Universitätsbibliothek. Der Dachgarten des Gebäudes ist weitläufig und reich bepflanzt, hier stehen auch ein paar Bänke, die zum Pausieren einladen. Und es gibt ein nettes Café, in das du zwischendurch einkehren kannst.

Falls du Kommunikationsschwierigkeiten bei deiner Reise bekommen solltest: Hier finden sich sicherlich auch ein paar Studenten, die auf Englisch weiterhelfen können.

Trink nicht den klaren Standard-Wodka.

Ja, in manchen Fällen stimmt es, die Polen lieben Wodka. Aber bestell dir keinen klaren Shot. Dafür gibt es viel zu viele außergewöhnliche Wodka-Sorten in Polen. Probier den "Bison Wodka Grasovka", er schmeckt im Longdrink mit trüben Apfelsaft. Oder "Soplica", Haselnuss-Wodka. Der schmeckt gut mit Milch.


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