Bild: dpa/Riccardo Gregolin
Es sind einfach zu viele!

Es ist ja so einfach: Rein in den Billigflieger, rüber ins Airbnb – und fertig ist ein entspanntes Wochenende in einer romantischen Metropole. Venedig zum Beispiel. Mehr als 30 Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die Lagunenstadt. Doch den Behörden reicht es nun.

Wer kein Anwohner ist, muss draußen bleiben: Venedig will mit Straßensperren und Drehkreuzen seinen Tourismus-Ansturm bändigen. Weil über das verlängerte Wochenende zum 1. Mai viele Besucher erwartet werden, sei die Maßnahme nötig. Das teilte die Kommune nun mit. (Tagesschau)

Drehkreuze und Zugangssperren gibt es derzeit unter anderem an einer Brücke über den Canal Grande und in der Nähe des Bahnhofs Santa Lucia. 

Bei zu großem Andrang sollen dann nur noch die Einwohner durchgelassen werden. Besucher werden hingegen umgeleitet. Außerdem sollen Touristenboote nicht mehr vor dem Markusplatz anlegen dürfen, falls der Andrang zu groß wird. Und die Brücke, die zur Stadt vom Festland führt, soll zeitweise für bestimmte Autos gesperrt werden.

Die Entscheidung, wo wann gesperrt wird und wer wo passieren darf, liege laut der Kommune in den Händen der Polizei.


Gerechtigkeit

Jens Spahn besucht Hartz-IV-Empfängerin – und hat nichts verstanden

Der CDU-Politiker Jens Spahn lebt vom Staat, seit er 22 Jahre alt ist. Damals zog der heute 37-Jährige in den Bundestag ein. Nun ist er Gesundheitsminister und meinte gleich zu seinem Amtsantritt vor einigen Wochen: HartzIV reicht aus, um das Nötigste im Leben zu bezahlen. (bento)

Für die Aussage gab es von vielen Seiten Kritik. Und eine alleinerziehende Mutter forderte von Jens Spahn, doch selbst mal einen Monat von Hartz IV zu leben. (bento)

Nun hat Spahn die Mutter besucht – und den Probe-Monat dankend abgelehnt.