Bild: EPA/SHIRAAZ MOHAMED/dpa

Ganz im Süden des afrikanischen Kontinents liegt Swasiland, ein kleines Königreich, das an Südafrika und Mosambik angrenzt. Doch von Ausländern wird das Land immer wieder verwechselt – mit der Schweiz (auf Englisch Switzerland). Auch deshalb soll Swasiland jetzt einen neuen Namen bekommen. (BBC)

Was für einen?

König Mswati III. erklärte bei den Feierlichkeiten zur fünfzigjährigen Unabhängigkeit von Großbritannien, das Land werde in Zukunft eSwatini heißen. Der Name bedeutet in der Landessprache siSwati "Ort der Swasi". Einige Bewohner des Landes ärgerten sich über den alten Namen, da er ein Mix aus Englisch und siSwati ist. (The Guardian)

In Zukunft wird die Verwechslung dann hoffentlich auch dem FBI nicht mehr passieren: Vergangenes Jahr hatte der US-Geheimdienst in einem Bericht IP-Adressen Swasiland zugeordnet – tatsächlich gehörten sie aber der Schweiz. (The Local)

Der Namenswechsel stand bereits seit längerem zur Diskussion. Möglicherweise muss deswegen jetzt auch die Verfassung des Staates verändert werden, auch staatliche Institutionen des Landes, wie Polizei oder die Universität müssen umbenannt werden. König Mswati III. hat aber uneingeschränkte Macht über sein Königreich und muss sich die Entscheidung mit keinem Parlament beraten. 


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Deutsche Bank überweist aus Versehen 28 Milliarden Euro

Stell dir vor, du schaust morgens ins Online-Banking und entdeckst plötzlich 28 Milliarden auf deinem Konto. Schön wärs – und fast zu gut, um wahr zu sein.

Der Deutschen Bank ist jetzt dieser peinliche Fehler passiert. 28 Milliarden Euro hat Deutschlands größte Bank aus Versehen im täglichen Geschäft überwiesen. Leider nicht auf ein Privatkonto – sondern auf ein Konto, das zur Deutschen Börse gehört. (Bloomberg)

Wie kam es dazu?

Die Überweisung in der Woche vor Ostern sollte eigentlich viel kleiner sein. Der Fehler war nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bank innerhalb von wenigen Minuten bemerkt worden. Finanzielle Schäden gab es deswegen nicht.