Es gibt allerdings einen Haken.
Interesse an ein bisschen Dolce Vita? 

Dann könnte das Angebot einer kleinen italienischen Gemeinde genau das richtige sein: Das Örtchen Ollolai auf Sardinien verkauft jetzt 200 alte Steinhäuser – für jeweils nur einen Euro. (CNN)

Das Angebot steht auf der Homepage der Gemeinde, ganz uneigennützig ist es allerdings nicht: Wer ein Haus kauft, soll es auch instand setzen. Auch wenn der eine Euro also erst mal gut klingt – die Renovierungsarbeiten gehen dann in die Tausender.

So sieht es in Ollolai aus:
1/12

Aber auch wenn es dort so schön ist – die Gemeinde stirbt aus. 

Hinter dem Angebot der 1-Euro-Häuser steckt daher die Hoffnung, Interessenten in das Dorf zu locken. "Mit meinem Kreuzzug will ich unsere Traditionen davor retten, in Vergessenheit zu geraden", sagt der Bürgermeister von Ollolai, Efisio Arbau, etwas pathetisch. "Wir waren schon immer hart im Nehmen und wollen unsere Stadt nicht sterben lassen." (CNN)


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Tinder diskriminiert Menschen über 30, sagt Gericht

Tinder bietet seit einigen Monaten einen Premium-Service an. Gegen eine Gebühr können Nutzer Swipes zurücknehmen, Standorte ändern und einiges mehr. In den USA kostet dieses Tinder Plus 9,99 Dollar für Nutzer unter 30 Jahren – und 19,99 Dollar für alle älteren.

Nun hat ein Berufungsgericht in Kalifornien entschieden: Mit dieser Preismasche diskriminiert Tinder die Generation Ü30.

Das Preismodell sei "willkürlich" und generalisiere das Einkommen älterer Nutzer, heißt es im Urteil. Daher sei es diskriminierend.