Bild: Julian Stratenschulte
So lässt sich die Kostenfalle doch noch umgehen

Leg doch mal das Ding weg, sagen deine Eltern jetzt wahrscheinlich. Dabei ist das Smartphone im Urlaub unverzichtbar. Ob für Fotos, als Navi oder um neue Leute kennenzulernen – es gibt genügend Gründe, weshalb Menschen mit Handy verreisen. Goldene Regel dabei aber: Daten deaktivieren, sonst wirds teuer!

Doch das reicht offensichtlich nicht mehr. Wie der österreichische Rundfunk berichtet, werden im LTE-Netz auch Daten übertragen, wenn die Funktion eigentlich deaktiviert ist. Das Phänomen tritt auch bei deutschen Handynutzern auf, wie O2 Deutschland bereits eingeräumt hat. Schuld daran seien technische Standards.

Was kostet das?

In der EU nicht so viel. Grund ist eine EU-Reform, mit der die Roamingkosten seit April begrenz werden. Zudem dürften bei den Verbindungen weniger Daten verbraucht werden als beim typischen Rumsurfen im Netz. Teuer wird es vor allem, wenn man außerhalb Europas unterwegs ist.

Die Telekom berechnet in der Türkei oder den USA beispielsweise 49 Cent pro 50 Kilobyte. In Israel, Australien und einigen anderen Ländern sind es sogar 79 Cent. Hinzu kommt eine tägliche Pauschale. Vodafone und O2 rechnen jeweils etwas anders ab, prinzipiell gilt hier aber dasselbe. Auf diese Weise kann so einiges zusammenkommen – obwohl die Datenverbindung eigentlich gestoppt wurde.

Wie kann ich mich dagegen wehren?

Der sicherste Weg ist, das Smartphone nur noch mit dem 3G-Netz zu verbinden. Das geht unter Android und iOS über die Einstellung relativ einfach. Sind bereits Kosten angefallen, lohnt es sich, den Mobilfunkanbieter zu kontaktieren. O2 hat mittlerweile reagiert und verspricht, möglicherweise anfallende Kosten im Nachhinein zu erstatten:

Andere Anbieter sind weniger aktiv. Vodafone empfiehlt seine Auslandsflatrate, die Telekom hat auf die gleiche Frage und eine Anfrage von Bento bislang noch nicht reagiert.

Mehr Reise-Tipps:


Retro

Ein Traum in retro: Die Macher von "Monkey Island" schenken uns ein neues Adventure

Das Point&Click-Adventure ist zurück! Und zwar so schön, wie seit 1991 nicht mehr. Ron Gilbert und Gary Winnick, die Macher von "Maniac Mansion" und der "Monkey Island"-Reihe haben ein neues Abenteuer entwickelt: "Thimbleweed Park".

Das Spiel soll im Januar 2017 erscheinen, ist crowdfinanziert und verzichtet auf moderne 3D-Grafiken. Stattdessen gibt es aufgehübschte Pixel in bester Retro-Optik.

Das ist der neue Trailer zu "Thimbleweed Park":