Bild: Getty Images
Sechs Kilometer Sandstrand sind auch inbegriffen.

Willst du einfach mal raus aus allem? Nicht länger im Büro hocken, wieder echte Luft atmen?

Dann gibt es jetzt vor Südamerika die richtige Insel für dich: Nur noch du, das Meer – und jede Menge Pinguine.

Die Familie Dean verkauft nämlich so eine Insel. Sie heißt "Pebble Island" und gehört zu den Falklandinseln. Vor 150 Jahren kam sie neben anderen dortigen Inseln in den Familienbesitz, für gerade mal 400 Pfund. Der Ur-Ur-Enkel des damaligen Käufers hat bereits die anderen Inseln verkauft und will auch Pebble Island nun aufgeben. 

Was bietet "Pebble Island"?

  • Fünf verschiedene Pinguin-Arten, die fröhlich über die Dünen watscheln,
  • außerdem Seelöwen, die am Ufer rumlümmeln,
  • 42 verschiedene Vogel-Arten und 6000 Schafe.

"Es ist ein großartiger Ort", sagt Ur-Ur-Enkel Harris der BBC. Die Familie selbst lebe aber mittlerweile in Großbritannien, vor Ort sei seit den 50ern niemand mehr. Der Abschied sei dennoch schwer gewesen, sagt Harris.

Wo genau liegt "Pebble Island"?

Vor Feuerland an der Südspitze von Südamerika. Das heißt, es ist dort selten tropisch warm – eher arktisch kalt und mit einer steifen Brise.

(Bild: Lokaler)

Was soll die Insel kosten?

Harris sagt der BBC, er hätte keine genaue Summe im Kopf und nehme Vorschläge an. Aber er möchte jemanden, der sich für Landwirtschaft interessiert – der Schafe wegen. "Die Insel soll belebt werden, also geht sie an jemanden, der sich wirklich um sie kümmern will", sagt Harris.

Wo ist der Haken?

Wem die Falklandinseln gehören, ist umstritten. Sie werden britisch verwaltet. Argentinien beansprucht die Inseln vor seiner Küste jedoch ebenfalls. 

Dort zu wohnen heißt, auch Teil eines alten Kolonialstreits zu sein, der bis in die Gegenwart dauert. Aber wenigstens hast du Pinguine.


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