Bild: Imago/Manngold

Wer einmal mit dem Zug durch Niedersachsen gefahren ist, hat eigentlich schon ziemlich viel von dem Bundesland gesehen: Windräder und sehr viele Ackerflächen

So simpel, so schön. Deshalb lautet seit 2016 der neue Slogan des Bundeslandes auch: "Klar." (HAZ) Welcher echter Niedersachse oder echte Niedersächsin würde da auch mehr Worte verlieren. 

Denn die, die dort wohnen, wissen, dass das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland sogar noch viel mehr zu bieten hat. 

Welches Bundesland kann schon von sich behaupten, einfach alles zu haben: im Norden die Nordsee, dazwischen ein paar (große und weniger große) Städte und im Süden den Harz mit einigen Bergen. 

Zu Hause ist's am schönsten

Nur echte Heimatliebhaber meistern diese Reihe: Von Nord bis Süd, von Ost nach West arbeiten sich unsere "Zuhause"-Quizze durch Deutschland. Wie gut kennst du dich in deinem Bundesland aus? 

Wie gut kennst du dich in dem schönsten der norddeutschen Bundesländer aus? Teste dein Wissen über Niedersachen.

Nur wahre Niedersachsen knacken diese 12 Fragen


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Ratten zerstören fast 8000 Bücher der Stuttgarter Universitätsbibliothek
Die Ratten haben einen Schaden von etwa 200.000 Euro verursacht.

Normalerweise freuen sich Bibliothekarinnen und Bibliothekare über Besucher. Die Angestellten der Universitätsbibliothek Stuttgart allerdings sind auf eine Besuchergruppe gar nicht gut zu sprechen: Seit Anfang des Jahres haben sich Ratten im Gebäude ausgebreitet - und dabei erheblichen Schaden angerichtet.

Ihre Taktik: Bücher mit Kot verseuchen.

Seit Januar seien in der Uni-Bibliothek am Rande des Stuttgarter Stadtgartens knapp 8000 Bücher zerstört worden, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Dabei sei ein Schaden von etwa 200.000 Euro entstanden. "Etwa 200 Regalmeter Bücherregale waren so stark mit Rattenkot verseucht, dass sie entsorgt und ersetzt werden mussten", heißt es in dem Bericht.

Welche Bücher sind betroffen?

Betroffen ist demnach sozial-, wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Literatur aus den Sechziger- bis Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Mittlerweile, so ein Unisprecher, hätten Kammerjäger das Problem im Griff. Mögliche Zugänge für die Tiere seien verschlossen worden.

Eine Wiederholung der Rattenplage sei aber nicht ausgeschlossen: Zum einen ist das Bibliotheksgebäude sanierungsbedürftig, zum anderen würden Feiernde im Stadtgarten immer wieder Abfälle und Essensreste liegen lassen und damit den Ratten Nahrung bieten. Die Universität habe deshalb - bisher erfolglos - die Stadt Stuttgart darum gebeten, den Park öfter zu reinigen. Derzeit, wird der Unisprecher zitiert, erfolge das nur einmal pro Woche.

Dieser Text ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.