Bild: Travelcrowd/Unsplash

Sonne, Sand und große Wellen - für viele Menschen ist Portugal der perfekte Ort für einen Surf-Urlaub am Meer. Selbst jetzt, im Januar, wenn in Deutschland die Temperatur wochenlang unter dem Gefrierpunkt liegen, hat es an Portugals Atlanktikküste durchschnittlich 15 bis 16 Grad

Besonders bekannt ist die Region um die kleine Küstenstadt Nazaré, nördlich von Lissabon. Denn hier gibt es die größten Wellen der Welt, bis zu 30 Meter hoch und kilometerlang. Jetzt im Januar ist Hochsaison. Doch auf für Surfanfänger, die sich diesen Wellen nicht stellen wollen, gibt es in Portugal geeignete Wellen. Wir zeigen sie euch. 

(Bild: privat)

Henrik Neumann, 33, arbeitet als VJ und Reporter bei SPIEGEL TV. Wenn er nicht gerade mit der Kamera durch die Welt reist, ist er oft mit seinem Surfbrett unterwegs. Nach acht Jahren und zahlreichen Surftrips pro Saison ist er alles andere als ein Quimby (Anfänger) – auch wenn sich das nicht immer so anfühlt.

Zeit für eine Reise nach Portugal: 

📍Hier findest du Nazaré bei Google Maps 

Die angeblich größten Wellen der Welt haben dem kleinen Fischerort mit dem roten Leuchtturm inzwischen nicht nur einen eigenen Wikipedia-Eintrag eingebracht (Link), sondern auch ein extra Museum. Das „Big Wave Museum“ verfügt über eine gigantische Sammlung von Surfbrettern. 

Viele Big-Wave-Surfer haben ihre Bretter dem Museum vermacht, nachdem sie vor der Küste – mal mehr, mal weniger erfolgreich – versuchten, die Wellen vor der Küste zu bezwingen.   

Was das Museum noch zu bieten hat, erfahrt ihr hier: 

Doch so faszinierend die Wellen sind: Wer nicht als tragischer Kelly-Slater-Nachahmer im Ozean versinken will, sollte sich vermutlich einen anderen Ort zum Surfen suchen.

In Ericeira, etwas weiter oben an der Küste, haben auch Hobby-Surfer eine Chance. Doch wie schnell kommt man als Nicht-Profi wirklich aufs Brett? Auch das haben wir getestet. 

Wie krass sind die Wellen wirklich? Henrik hat es ausprobiert: 

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Art

Diese Künstlerin zeigt eine Welt, in der Menschen plötzlich Tiere sind
Verkehrte Welt?

Ein übergroßes Huhn isst menschliche Arme aus einem großen Pappbecher, Dutzende nackte Frauen mit Milchpumpen an den Brüsten müssen stillstehen: Die Künstlerin Barbara Daniels zeigt in ihren Zeichnungen reale Situationen mit vertauschten Rollen – der Mensch wird plötzlich zum Tier. 

Daniels zeigt Szenen, die jeden Tag auf Schlachthöfen, in Zoohandlungen oder im Park passieren. In ihren Werken aus Zeichentusche und Fineliner stellt sie die Situationen so realitätsgetreu wie möglich dar. Der einzige Unterschied: Menschen nehmen die Rollen von Tieren ein – und andersherum. So entstehen Bilder, die eine überfahrene Frau zeigen, während zwei Waschbären erschrocken aus der Heckscheibe ihres Autos blicken. 

Daniels ist einerseits eine Heldin derer, die seit Jahren gegen die Tierquälerei auf die Straße gehen. "Das ist eine wundervoll verstörende Kunst", kommentiert ein Facebook-Nutzer. Andere kritisieren sie: "Das ist doch krank. Wer auch immer sowas denkt und zeichnet, muss gestört sein", ist unter einem anderen Bild zu lesen. Oder: "Dumme Veganerin." 

Dabei lebt die 36-jährige Künstlerin, die ihre Bilder unter anderem auf Berliner Straßenmärkten verkauft, weder vegan, noch sieht sie sich als Aktivistin: Ihre "Dominion over Man"-Serie begann ganz ohne Konzept oder Hintergedanken mit einer Skizze auf einer Serviette, von der großen Resonanz ist sie selbst überrascht. Dass die Meinungen über ihre Zeichnungen so geteilt sind, zeigt auch: Nicht für jeden funktioniert der simple Rollentausch. 

Wir haben mit Barbara Daniels für unsere #nofilter-Reihe gesprochen.