Bild: Bild: Phil Göbel
Duschen, Sonnendecks am Auto – alles dabei.

Wenn Zehntausende Musikfans in die Kleinstadt Nordholz nahe Cuxhaven einfallen, dann ist wieder Deichbrand Festival. Eine dichte Staubwolke liegt bereits über einem abgemähten Stoppelacker in der Nähe, die Sonne knallt auf den trockenen Boden. Darauf: ein Meer aus Autos.

Denn wie kommt man bis nach Nordholz? Richtig, mit dem Zug – oder eben dem Auto. 

Wir haben uns von den Festival-Fans ihre Karren zeigen lassen:

Der Klassiker

Phillipp und Merle

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Deutschlandflagge am Heck, auf den Seiten prangt der Name des Festivals. Phillip hat den Wagen gefahren. Er ist Elektriker, hat erst vor ein paar Wochen seinen neuen Job bei einer Hausmeister-Firma angefangen.

Er und seine Freundin Merle sind begeistert von ihrem Auto: "Mein Chef hat den Bulli als Dienstwagen extra für mich gekauft, da ist noch nicht einmal Werbung drauf." Sorgen um das neue Auto mache sein Chef sich aber nicht wegen des Festivals, sagt Philipp:

"Es ist ja nicht das erste Festival. Neulich war ich damit schon auf dem Hurricane Festival und im August gehts damit nach Wacken!"

Nur mit unserer Krawatte!

Tammo, Chris, Fabian, Susanne

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Die Krawatten aus Bierdosen sind selbstgebastelt, ebenso die Dachkonstruktion des Vans. Dass er sein Auto auf dem Parkplatz außerhalb des Campingfeld abstellen muss, kennt Chris eigentlich nicht: 

"Normalerweise fahre ich auf andere Festivals, wo man mit dem Auto aufs Gelände kommt. Dann kann ich über die Holzbalken ein Zelt spannen, und direkt darauf schlafen."

Für Chris' Frau Susanne sind Festivals eine Familienangelegenheit: "Als Fabian 14 war, habe ich unseren Fabi das erste Mal mit zu einem Festival genommen, heute muss ich ihn fragen, ob ich mitkommen darf!"

"Der ist eh schon komplett kaputt!"

Klara, Maik, Julia, Sofie, Hannes, Miriam, Didi und Felix

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Die Gruppe ist mit dem alten Firmenwagen von Didis Vater, dem Leiter eines Schlüsseldienstes, angereist. Den Wagen zieren so einige Kratzer und Schrammen. "Der ist eh schon komplett kaputt, da kann nix mehr passieren. Das ist doch perfekt für Festivals", sind sich alle einig. Zum neunten Mal ist die Gruppe auf dem Deichbrand: "Das Auto hat immer durchgehalten", sagt Didi.

Bitte noch mehr Stauraum!

Simon, Dennis, Rob, Julian, Christian, Stefan, Tobi, Anna, Marvin, Laura, Carlo und Nina

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"Think big", dachte sich die Gruppe wohl. Wer kann schon von seinem Auto behaupten, dass sieben Leute auf seine Ladefläche passen? Und weil das an Stauraum noch nicht reichte, hat Simon gleich noch einen Anhänger an sein geliebtes Gefährt gehängt." Ohne Pick-Up und Anhänger hätten wir die ganzen Sachen, die wir brauchen, nicht mitbekommen." ist sich Simon sicher. 

"Joar... das sind wir ne?!"

Carlos und Ingo

(Bild: Phil Göbel)

Kein besonderes Auto, aber einen besonderen Sonnenschutz haben Carlos und Ingo dabei. "Wir gehören hier quasi zum Stammpersonal. Wir sind jedes Jahr dabei. Und das mit dem Sonnenschutz ist praktisch – weil man hinterher sein Auto schneller wiederfindet", sagt Carlos.

Zwei Zimmer, Küche, Bad

Thale, Rickert, Jaron, Henni und Erik

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Die fünf sind mit ihrem Bully auf alles vorbereitet: "Die Betten hinten brauchen wir ja vermutlich nicht, aber wenn es zu viel regnet, wissen wir, wo wir schlafen können", sagt Rickert.

Und auch für den Fall, dass es gar nicht regnet, sind die Jungs vorbereitet:

"Das Rohr da außen am Auto ist eine selbstgebaute Dusche, mit Solaranlage auf dem Dach. Wenn die Sonne scheint, haben wir immer warmes Wasser."

Das letzte Geleit

Henning und Franzi

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Die beiden erweisen ihrem Auto mit dem Trip nach Nordholz die letzte Ehre: "Der Wagen ist ausgemustert und wird nächste Woche verschrottet. Wir durften ihn auf ein letztes Abenteuer mitnehmen", sagt Henning.

Ihr Laster war jahrelang im Einsatz einer Handwerkerfirma, jetzt sei seine Zeit gekommen. Und gibt es einen besseren Ort für eine letzte Fahrt als ein Festival?


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