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5 Orte, an denen du der kalten Jahreszeit erfolgreich entgehst

Graue Wolkenfront, ständiger Regen und ungemütliche Temperaturen, die langsam aber sicher auf die Null zusteuern: Das Wetter in Deutschland kündigt bereits den Winter-Blues an, während in unseren Herzen noch die Sonne scheint. 

Wo könnte man also hinfahren, um dem Trübsal noch ein paar Tage zu entgehen? Die bento-Redaktion hat für euch fünf Städte gesammelt, die auch in dieser Jahreszeit defintiv eine Reise wert sind. Egal ob Florenz, Wien oder Dublin: 

Diese Reiseziele verzaubern uns auch im Herbst und Winter!

1Alex empfielt Wien: Romantische Festlichkeit in Österreichs Hauptstadt

Warum Wien? Im Spätherbst und Winter explodiert Wien vor Weihnachtlichkeit: In der Innenstadt werden rund 40 Einkaufsstraßen mit insgesamt 2,2 Millionen Lichtern geschmückt. Auf den über 20 jährlichen Adventsmärkten gibt es knapp 1000 Stände abzuklappern – sogar die Uni hat ihren eigenen Weihnachtsmarkt.

Der Wiener Eistraum, eine Schlittschuhbahn, die mit rund 8000 Quadratmetern fast die gesamte Fläche des Rathausplatzes bedeckt, hat von Mitte November bis Anfang März geöffnet. 

Und falls du deine Zeit lieber drinnen verbringst: Gibt es zahlreiche gute Museen, wie das Naturhistorische Museum mit einem riesigen Dino-Skelett und einem Escape Room. Oder natürlich die Wiener Kaffeehauskultur, mit Zeitung, Torte und Melange.

2Moritz empfiehlt Florenz: Ausflug in die winterliche Toskana

Warum Florenz? Pasta, Pizza, Wein – Italien ist immer eine Reise wert. Wem mediterrane Städte gefallen, in denen es auch viel zu erleben gibt, ist in Florenz an der richtigen Stelle. Auch im Winter. In der Hauptstadt der Toskana wird es zwar auch irgendwann kalt, aber mit der richtigen Kleidung ist das ja kein Problem, oder? Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich sowieso drinnen.

Und wer sich entschließt, auf die Kuppel des berühmten Duomo zu steigen oder Fotos von Michelangelos David-Statue zu machen, muss zu dieser Jahreszeit keine zwei Stunden in drückender Hitze darauf warten. Ganz ohne Menschenschlangen und Touristengruppen geht es direkt zu den Sehenswürdigkeiten. Außerdem gibt's in Florenz die leckersten italienischen Suppen.

Aufpassen: Die Uffizien sind zwar das bedeutendste Museum der Stadt (und auf jeden Fall einen Besuch wert!), den berühmten David findest du aber in der Accademia di Belle Arti.

3Korinna empfiehlt London: Ein Kulturtrip im Regen

Warum London? London im Winter? Unbedingt! Nicht nur, dass Regen und Nebel ohnehin zum Stadtbild dazugehören. Die englische Haupstadt bietet auch mehr als genug Möglichkeiten, sich unterzustellen. 

In London ist der Einlass in vielen Museen kostenfrei. Denn England hat vor 16 Jahren landesweit die Eintrittskarten zu Dauerausstellungen der staatlichen Museen abgeschafft. Ziel der Maßnahme war es, einen besseren Zugang zur Bildung zu schaffen. Mit Erfolg: Es gehen mehr Menschen ins Museum, auch mal zwischendurch für 20 oder 30 Minuten (Tagesspiegel) – oder wie lange es eben gerade regnet. 

Und warum sollten England-Reisende ausgerechnet London ansteuern? Na, hier gibt es die meisten Museen. 

Zwei Museen, die jedem gefallen: Die National Gallery mit zahllosen Meisterwerken der Malerei. Oder, etwas moderner und abwechslungsreicher: das National Science Museum im Museumsviertel.

4Simon empfiehlt Dublin: Dunkle Pubs im irischen Winter

Warum Dublin? "Let it black", sagt der Ire, wenn er ein Guinness trinkt. Denn während sich die Deutschen das Bier direkt in den Rachen kippen, lassen die Iren ganz gemächlich die Blasen im Glas nach oben steigen. Sie trinken nämlich erst, wenn sich der Schaum komplett gesetzt hat. Zeit genug haben sie. Denn ihr Winter ist lang und eklig. 

Als Tourist setzt man sich einfach in einen der kleinen, dunklen Pubs zu den Einheimischen. Das Guiness schmeckt auf einmal doch ganz gut. Nach dem Dritten ist Dublin auch schon gar nicht mehr so grau und während des Vierten feuert man irgendeine Rugbymannschaft im Fernsehen an.

Der Flug ist günstig und die Unterkünfte auch. Es will ja sonst keiner nach Dublin im Winter. Du wirst auf sehr freundliche Iren treffen, im Pub dann doch wieder viel zu viel Geld ausgeben, deinen Kater am nächsten Morgen mit Irish Breakfast bekämpfen. Und am Ende um zahlreiche Geschichten reicher sein. 

Der Pub, der mich am längsten verschluckt hat: Das uralte "The Stag's Head" ist zwar eine Touristen-Attraktion – das macht es dort aber nicht weniger gemütlich.

5Moritz empfiehlt auch Nikosia: Strandurlaub im Spätherbst

Warum Zypern? Die Insel Zypern zählt im Mittelmeer zu den wärmsten, selbst im Spätherbst und Winter kannst du hier noch baden gehen. Im November werden es zum Beispiel noch angenehme 23 Grad, die Sonne scheint an über 300 Tagen im Jahr (wetter.de). Quasi das Gegenteil von Dublin.

Da kann man natürlich einfach mal eine Woche am Strand liegen. Der Inselstaat hat aber noch viel mehr zu bieten: Nikosia, die Hauptstadt im Landesinneren, zum Beispiel. Die geteilte Stadt (den Norden der Stadt beansprucht die "Türkische Republik Nordzypern" für sich) ist seit jeher von vielen Seiten umkämpft und deshalb kulturell unglaublich vielseitig. Das zeigt sich auch in der leckeren zypriotischen Küche, die das Beste aus türkischen und griechischen Spezialitäten vereint. Selbst Larnaka, Badeort und älteste Stadt der Insel, ist ohne die Touri-Massen richtig schön.

Mein Tipp: Nehmt am besten Sonnencreme von zuhause mit, die ist auf Zypern echt teuer und ihr werdet sie auch im Winter brauchen!

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Church of Agios Antonios, Nicosia

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Kalifornische Familie verliert Hund in Waldbränden – doch dann sieht sie ihn in den Nachrichten
Wenn das mal kein Happy End ist.

Auch wenn er vier Beine und eine feuchte Nase hat: Für manche Menschen ist ein Hund ein echtes Familienmitglied. 

So auch bei den Yeagers, einer vierköpfigen Familie aus Kalifornien. Sie teilen ihr Zuhause mit Max, einem einjährigen Husky.

Doch dieses Zuhause ist in Paradise, der Stadt, die fast völlig durch die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zerstört wurde. Und für kurze Zeit dachten die Yeagers, dass sie im Feuer nicht nur ihr Haus, sondern auch Familienhund Max verloren hätten.

Denn als klar wird, dass ihr Haus evakuiert wurden muss, hat Mutter Michel nur noch wenige Minuten Zeit im Haus, wie sie "The Dodo" erzählt. "Ich sah die Asche am Himmel und wusste, dass ich meine Mädchen da rausholen musste." Auch nach Max schaut sie. Doch der ist im großen Garten nirgendwo zu finden. Michel und ihre Töchter fahren – ohne Max.

Mit diesem Post suchten sie nach Max: