Bild: bento
Ich packe meinen Koffer...

Von L.A. mit dem Fahrrad bis ganz in den Süden des mexikanischen Bundesstaates Baja California – Linda und ihr Freund Felix haben sich viel vorgenommen. Ihre Reise führt sie nicht nur entlang der West Coast Nordamerikas, sondern auch immer wieder quer durch die Wüste. Extrembedingungen – auch für das Gepäck. 

Die beiden Hamburger haben sich deshalb lange auf ihren Trip vorbereitet. Doch was nimmt man mit, wenn man wochenlang in der Wildnis überleben will? Kiloweise Tütensuppe? Kühltaschen gegen die Hitze? Weder noch. Linda und Felix haben neben ihrem Zelt vor allem Technik im Gepäck – unter anderem ein selbstgebautes Ladegerät, mit dem sich Smartphones, Powerbanks und ein iPod während der Fahrt auf dem Rad aufladen lassen – ganz ohne Solarzellen oder ähnliches. 

Was sie noch in ihrem Gepäck haben – und was auf ihrer ganz persönlichen Reise-Notfall-Playlist ist – verraten sie hier.

1 Das Kopfkissen

Auf der Reise ist unser Zelt unser Zuhause. Deshalb wollen wir uns hier besonders wohl fühlen und nachts nicht auf Steinen oder hartem Untergrund liegen. Das Kissen ist federleicht und lässt sich sehr klein zusammenfalten – dann ist es etwa noch so groß wie eine Zigarettenschachtel.

Das Sitzkissen lässt sich klein zusammenpacken und gut verstauen.

(Bild: bento)

2 Die Solarlampe

Unsere Lampe hat eine eingebaute Solarzelle. Wir legen sie morgens zum Aufladen in die Sonne, abends gibt sie uns dann für zwei bis drei Stunden Licht. Klar: Auch die Lampe lässt sich sehr klein zusammenlegen.

Dank der Solarzelle muss die Lampe nicht mit Batterien bestückt werden.

(Bild: bento)

3 Der Mehrstoffkocher

Selbst zu kochen, schont den Geldbeutel und gehört für uns zum Campen dazu. Den Kocher kann man mit Benzin, Gas, Petroleum oder Kerosin betreiben. Wir haben ihn dabei, weil man überall auf der Welt Benzin bekommt, aber Gaskartuschen zum Beispiel nicht. In der Benutzung braucht man allerdings ein wenig Übung.

Der Mehrstoff-Kocher mit Windschutz und Benzinflasche am Strand.

(Bild: bento)

4 Der Wasserfilter

Den Wasserfilter haben wir auf Reisen schon häufiger benutzt. Wenn wir in Regionen unterwegs sind, in denen das Wasser aus dem Hahn nicht unbedingt Trinkwasserqualität hat und wir niemanden vor Ort fragen können, kommt der Filter zum Einsatz. In Kalifornien haben wir damit schon Wasser aus dem Creek gefiltert und getrunken. Das ging super. Der Filter reinigt etwa einen Liter pro Minute.

Linda mit dem Wasserfilter in Südkalifornien.


(Bild: bento)

5 Der Forumslader

Damit laden wir GPS-Gerät, Kamera, Smartphones, iPod, Stirnlampen, Bluetooth-Lautsprecher, E-Reader, Rücklichter und Powerbank auf. Ganz schön viel! Wir haben beide zwei USB-Anschlüsse zum Aufladen an unseren Fahrrädern. Der Strom wird im Vorderrad durch einen Nabendynamo erzeugt. Dieses praktische Ladegerät wird nicht kommerziell angeboten – man muss ihn als Bausatz im Internet (hier) bestellen und dann selbst zusammenbauen. 

Wir sind im Radreiseforum auf den Forumslader gestoßen und hatten richtig Glück: Der Erfinder war so lieb und hat ihn für uns zusammengeschraubt (macht er auf Anfrage).

(Bild: bento)

6 Der alte iPod Nano & unsere persönliche SOS-Playlist

Eine Playlist auf dem iPod, zu der unsere Freunde Songs beigesteuert haben und die uns in schwierigen Momenten die Stimmung retten können. Wurde schon einmal eingesetzt und hat funktioniert!

Unsere ganz subjektiven Notfallssongs für die Reise:

Die Lieder werden nur einzeln eingesetzt, wenn es richtig schlimm wird (bislang erst einmal nötig). In richtig guten Momenten (zum Beispiel bei Passabfahrt nach langem Aufstieg) wird bei uns Das Zelt von Jeans Team gespielt (Youtube-Link)

Zur Motivation ist unser Favorit aktuell der Podcast Hamburg Elektronisch von Hamburger House-DJs (Soundcloud-Link).

Lindas alter iPod Nano transportiert die Reise-Playlist in Handgepäck.

(Bild: bento)

Lust auf noch mehr Reisegeschichten? Hier erzählen Linda und Felix, wie sie als Radfahrer in der Autostadt L.A. zurechtgekommen sind. 

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