Die Isländer sind gerade ziemlich sauer. Denn immer mehr Touristen kommen auf ihre kleine Insel – und benehmen sich ziemlich daneben. Nun soll sich vieles bessern.

Das isländische Tourismusministerium hat nämlich einen Anständigkeitsschwur initiiert.

Es geht darum, sich auf Island anständig zu verhalten und die Natur zu achten. Und die Touris sollen bitte auch nicht alles für ein tolles Selfie riskieren. "Ich mache Fotos, für die man sterben würde, ohne dass ich dafür sterben will", heißt es unter anderem im Schwur auf der Seite "Icelandic Pledge". Bisher haben bereits über 10.000 Unterstützer unterzeichnet.

Das ist der komplette Schwur:
Hinter dem Schwur steckt ein ernstes Anliegen.

Erst vergangene Woche hatte der Isländer Gunnar Birgisson Arngrim in einer Facebook-Gruppe ein Foto gepostet, das viele Einheimische ziemlich wütend machte: Das Bild zeigt einen mit Moos bewachsenen Hügel, auf denen Worte wie "LIFE" oder "Send Nudes" zu lesen sind. 

Touristen hatten die Schriften ins Moos getrampelt. Isländisches Moos ist allerdings sehr empfindlich. Es dauert Hunderte von Jahren, bis es sich erholt oder nachwächst. 

Ganz verzichten möchte Island aber auf seine Touristen nicht. 

Denn auch der vom Tourismusministerium initiierte Schwur will Touristen locken. Unter allen Unterzeichnern verlost das Ministerium nämlich eine kostenlose Reise – eine nachhaltige. 

Und ja, es lohnt sich:
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Früher, als Kind, waren sie eines der Highlights des Sommers: die Ausflüge ins Freibad, in den Vergnügungspark, zum Wasserspielplatz. Und manchen machen sie heute noch Spaß, als Erwachsene.

Aber was, wenn man Rutschen, Spritzen und Swimmingpools nicht benutzen kann – weil man im Rollstuhl sitzt, kleinwüchsig ist oder schlecht sieht?