Im Dezember 2016 fuhr Jordan Kahana von L.A. nach Colorado, als er ein kleines schwarzes Bündel am Straßenrand sah. Ein Jahr später fährt Jordan immer noch durch die USA – und zwei große schwarze Bündel sitzen auf der Rückbank.

Wie sich herausstellte, hatte jemand zwei acht Wochen alte Hundewelpen auf der Straße ausgesetzt. Jordan nahm sie mit in die nächste Tierklinik, ließ sie untersuchen und impfen – und beschloss, die Hunde zu adoptieren, wie er im Interview erzählt (Unilad). Er fragte an, ob er sie auf die Silvester-Party mitbringen konnte, zu der er unterwegs war. Er konnte.

Nach den Weihnachtsferien kündigte Jordan seinen Job, arbeitet seitdem als Freelancer und reist durch die USA. Jetzt immer mit dabei: Zeus und Sedona.

Seine Reisen dokumentiert er auf Instagram: Die Fotos in seinem Kanal sind sehr, sehr süß und machen gleichzeitig sehr, sehr neidisch. Denn neben niedlichen Hundebildern gibt es auch tolle Landschaften zu sehen. Inzwischen haben die drei über 50.000 Kilometer zurückgelegt und waren in fast jeder Ecke der USA.

Und egal, ob in der Wüste oder in der Großstadt – Jordan und seine Hunde scheinen ziemlich viel Spaß zusammen zu haben.

Die schönsten Bilder in der Slideshow:
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Allerdings: Das Reisen mit Hunden war wohl nicht von Anfang an so angenehm, gibt Jordan zu: "Eins kann ich euch sagen: Auf unserer ersten Reise hat mein Auto wirklich die ganze Zeit nach Pipi gerochen."

Inzwischen sind die zwei aber stubenrein – und machen es sich auf einer Matratze in Jordans Auto gemütlich.


Gerechtigkeit

AfD macht sich mal wieder zum Opfer – ausgerechnet mit einem Holocaust-Hashtag

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz befreit. Soldaten der Roten Armee drangen in das Konzentrationslager der Nationalsozialisten ein, sie fanden ein System der Unmenschlichkeit. In kargen Zellen waren Männer, Frauen und Kinder inhaftiert. In Gaskammern hatten die Nazis sie umgebracht, es war industriell betriebener Massenmord.

Zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen sind in Auschwitz umgekommen. Der Tag der Befreiung ist in Deutschland seit 1996 ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, seit 2005 auch international.

Nun hat die AfD das Auschwitz-Gedenken perfide ausgenutzt, um auf ihre eigene angebliche Unterdrückung hinzuweisen.