Bild: bento Montage
Das Quiz für Geografie-Cracks.

Wie die Welt von oben aussieht, wissen wir von Landkarten, wie sie in der Schule an der Wand hingen. Doch tatsächlich zeigen uns diese Karten ein verzerrtes Bild der Welt: Durch die Erdkrümmung sind Länder in Äquatornähe viel kleiner dargestellt, als sie eigentlich sind. 

Betrachtet man eine Weltkarte, erscheint beispielsweise Island etwa so groß wie Rumänien. Legt man die beiden Länder aber mithilfe eines Tools wie "The True Size Of" übereinander, sieht man: Eigentlich ist Rumänien um einiges größer

Links: Island und Rumänien auf einer normalen Karte | Rechts: Die wahre Größe von Rumänien

(Bild: thetruesize.com / bento Montage)

Da stellt sich die Frage: Wo tricksen uns die Weltkarten noch überall aus? In unserem Geografie-Quiz kannst du es herausfinden. 

Weißt du, welches Land flächenmäßig wirklich größer ist? 

Quellen: 

Die Zahlen in unserem Quiz beziehen sich auf die Landfläche der einzelnen Länder. Die Werte unterscheiden sich in verschiedenen Erhebungen aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Messverfahren. Um die Flächen einheitlich vergleichen zu können, haben wir die Messergebnisse aus dem CIA World Factbook verwendet.


Future

Ich war ständig zu spät. Jetzt weiß ich, wie ich meine Unpünktlichkeit bekämpfen kann
Ein Experte erklärte mir, woran es liegt.

Nur noch zehn Minuten, bis ich mich mit einer Freundin in der Stadt treffe. Während ich mir im Flur meine Schuhe anziehe, blinkt auf meinem Handy die Nachricht einer anderen Freundin. "Ach, ich antworte ihr noch schnell, bevor ich zur Bahn renne", denke ich. Und blende aus, dass das Minuten kostet, die ich nicht habe, wenn ich pünktlich sein will. 

Als ich in der Bahn sitze, sind es bereits fünf Minuten nach vereinbarter Uhrzeit, die Fahrtzeit bis zum Treffpunkt beträgt nochmal zehn Minuten.

Als Tugenden wie gutes Zeitmanagement an die Menschheit verteilt wurden, war ich wohl zu spät. Es würde auf jeden Fall erklären, wieso ich keinerlei Gefühl dafür habe, einzuschätzen, wie viel Zeit ich wirklich noch habe, und was wie viel Zeit beansprucht. 

Das ist schon lange so. Meine Eltern trifft keine Schuld: Ich hatte feste Schlafenszeiten und wurde immer pünktlich zu meinen Freundinnen kutschiert und abgeholt. 

Bis ich beschloss, diesem geregelten Treiben mit dem Eintritt in die Pubertät ein Ende zu setzen. 

Alles, was mit Uhren zu tun hatte, verabscheute ich, an meinem Armgelenk findet sich bis heute keine. Anders als meine Freundinnen, die feste Uhrzeiten als praktisches Mittel ansahen, mehrere Menschen gleichzeitig an einem Ort zu versammeln, sah ich in der Pünktlichkeit ein diktatorisches Mittel, meinen hedonistischen Geist einzuzäunen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte der Führungskräftetrainer und Coach Roland Kopp-Wichmann einmal, dass sich unpünktliche Menschen durch ihr Verhalten dem autoritären Regime der Pünktlichkeit widersetzen wollen – das trifft ziemlich gut, was ich zwischen 13 und 18 fühlte. 

Doch irgendwann ist die Pubertät zu Ende, ich wurde älter und wollte meine Marotte loswerden – für mich, meine Mitmenschen und meine berufliche Karriere. Schließlich finden es einer Statista-Umfrage zufolge 51 % der Befragten supernervig, wenn ihre Kollegen zu spät zur Arbeit kommen. Eine Forsa-Umfrage aus dem Jahre 2015 ergab, dass den Deutschen Pünktlichkeit wichtiger ist als Sex. 

Aber trotz jahrelanger Bemühungen, mein Zeitmanagement zu verbessern, will es einfach nicht funktionieren. 

Warum scheitere ich immer wieder daran, pünktlich zu sein? 

Ich frage einen Experten: Marc Wittmann ist Zeitforscher und Psychologe. Er erklärt mir, dass mein Flow dafür verantwortlich ist. Der Flow, so erklärt es mir Wittmann, ist ein Zustand völliger Hingabe, in dem wir das Gefühl für Raum und Zeit verlieren. Wir sind nur noch auf eine Handlung fixiert und vergessen buchstäblich die Welt um uns herum. 

Menschen wie mich nennt Wittmann deshalb ereignisorientiert. Sie gehen im Gegensatz zu uhrzeitorientierten Menschen voll in einer Aufgabe auf und haben es demnach schwerer, Termine einzuhalten. Der Flow-Zustand kann auch in alltäglichen Situationen auftreten: Jeder kennt das, wenn man in einem angeregten Gespräch die Zeit vergisst.