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Wer mit dem Rad unterwegs ist, erfährt unendliche Freiheit. Einen Hauch von Abenteuer. Und lebt unter freiem Himmel. Und das ist noch längst nicht alles.

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1. Du nimmst Wege, die kein Autofahrer jemals zu Gesicht bekommt.

Direkt an der Küste entlang? Oder auf einem Deich mitten durch eine Schafherde? Über einsame Forstwege?

Mit dem Fahrrad überhaupt kein Problem.

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​2. Du lernst, für deinen Erfolg zu arbeiten.

Tagelang hast du dich abgemüht. Hast geflucht, geschwitzt und warst kurz vorm Verzweifeln. Doch dann hast du es geschafft! 300 Kilometer bis zur Nordsee. Oder 500 Kilometer bis nach Berlin. Mit dem Fahrrad. Der Stolz, wenn du erst mal da bist, ist unbezahlbar.

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3. Du nimmst die Umgebung richtig wahr.

Im Flugzeug oder im Zug geht es darum, schnell irgendwo anzukommen. Beim Fahrradfahren ist der Weg das Ziel. Du kannst deine Umgebung nicht nur sehen, sondern auch riechen, hören und fühlen.

Hier sind Daniels beste Fahrrad-Routen:
Für Einsteiger: Der Weser-Radweg
Er führt von Hannoversch-Münden (in der Mitte Deutschlands) bis hoch an die Nordsee, nach Bremerhaven.
Die 425 Kilometer sind selbst ohne Übung in ein bis zwei Wochen zu schaffen. Auch mit Zwischenstopp am Weserstrand in Minden, wo die Strandbar nach einem langen Tag zum Entspannen einlädt.
Für Fortgeschrittene: Der Elberadweg
Direkt weiter? Dann auf nach Cuxhafen und and der Elbe entlang bis zu ihrer Quelle nach Tschechien fahren. Das wären dann 1260 Kilometer.
Besonders Tschechien wird zum Highlight, da die Elbe hier noch viel natürlicher fließt. So fährst du als Radler durch (fast) unberührte Landschaften und kannst die Natur genießen.
Am Ende findest du einen Brunnen, in dem die Elbe entspringt. Ein hervorragender Endpunkt für diese Radel-Reise.
Für Profis: Radeln in Namibia
Weite Strecken, wilde Tiere und Abenteuer: Die Wüstenstraßen Namibias sind nicht einfach zu fahren und zwischen den Ortschaften kann man schon einmal zwei bis drei Tage unterwegs sein.
Darum ist gute Vorbereitung gefragt. Im Gegenzug bekommt man im Nichts ein Gefühl von Freiheit, wie man es nur noch selten erlebt.
Am besten ist es, in der Trockenzeit zu fahren. Das bedeutet, Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, trockene Luft und extrem wenig Regen.
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4. Du lernst, zu improvisieren.

Da radelst nichts ahnend und den Ausblick genießend durch die Landschaft und plötzlich zischt es. Ein Reifen ist platt. Da musst du den Schaden wohl selbst reparieren. Mit dem, was du gerade so dabeihast. Spätestens jetzt lernst du, wie man einen Schlauch flickt. Nach ein paar Wochen unterwegs hast du das Gefühl, das komplette Fahrrad alleine auseinander nehmen zu können.

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5. Du kommst trotzdem schnell voran.

Aber leider ist nicht jede Gegend schön anzusehen. Du bist Naturliebhaber und radelst gerade durch ein Industriegebiet? Dann setze Kopfhörer auf und fahr ganz schnell weiter. Ein Wanderer müsste da jetzt durch, aber du auf dem Fahrrad bist recht zügig wieder im Grünen.

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6. Du härtest dich gegen schlechtes Wetter ab.

Regen und Wind gehören nun einmal dazu. Da musst du durch. Wenn du dann mal wieder bei Sauwetter zur Arbeit fahren musst, stört dich das kaum noch. Du hast schon weitaus Schlimmeres überlebt.

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7. Du lernst, dich auf deinen Instinkt zu verlassen.

Das GPS sagt rechts, die Karte sagt links und die Einheimischen sagen geradeaus. Da hilft es nur, dich auf deinen Instinkt zu verlassen und darauf zu vertrauen, dass der eigene Bauch schon das Richtige weiß. Damit findet man vielleicht nicht immer die kürzeste Route. Aber oft die interessanteste.

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8. Du musst nicht super fit sein, um mit dem Fahrrad zu verreisen

Um mit dem Fahrrad zu verreisen, musst du keine Waden aus Stahl haben. Es geht dabei auch nicht darum, möglichst schnell irgendwo anzukommen. Beim Radreisen geht es um das Unterwegs sein. Und um die Dinge, die man unterwegs erlebt.

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9. Du wirst aufmerksamer.

Selbst als der größte Naturliebhaber kommst du nicht immer drum herum, auch mal eine Stadt zu besuchen. Und wenn das nicht gerade ein Radwegparadies wie Kopenhagen ist, musst du dich durch den Verkehr schlängeln. Das bedeutet volle Konzentration: Autos, Fußgänger, Ampeln, Zebrastreifen, Bordsteine.

Wenn du es dann noch schaffst, ohne GPS dein Ziel zu finden, bist du Weltklasse.

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