Bild: Pixabay

Nichts geht übers Campen. Du packst deine Sachen zusammen, fährst los und weißt: Wenn du das nächste Mal stoppst, bist du an einem Ort in der Natur und du brauchst nicht mehr als das, was du in deinen Rucksack gepackt hast. Kein Strom, keine Lichter der Stadt, keine Verpflichtungen am nächsten Tag stressen dich. 

Du suchst dir einen Ort zum Übernachten und das Zelt steht in weniger als zehn Minuten. Danach kommst du zur Ruhe und sobald du die Taschenlampe ausmachst, ist es absolut dunkel. Den überwältigenden Sternenhimmel siehst du deshalb so klar wie sonst nie.

Du riechst die Natur und merkst erst da, wie viel frischer die Luft hier draußen ist. Es riecht nach Meer, Waldboden, Sand, Wiese. Und du bist überrascht, wie intensiv all diese Dinge riechen.

Und wenn du willst, ist es still.

Kein überfülltes Hotel, kein Chlorgeruch, keine verbaute Aussicht auf den Sonnenuntergang. 

Hier sind sechs gute Gründe, warum wir alle mal wieder Campen gehen sollten:
1. Du bist unabhängig.

Fahren, Anhalten, Zelt aufschlagen. Keine festen Essenzeiten, keine Abfahrtzeiten, keine geführten Touren. Beim Campen bist du unabhängig. Du bestimmst ganz alleine, wo und wie du reist. Ob du ein paar Tage verweilst, oder jeden Tag zu neuen Zielen fährst – alles ist möglich

Niemand hetzt dich, dein Reisetempo bestimmst du ganz allein. Und das Schönste daran: Am Ende hast du doch noch mehr gesehen als der Pauschal-Touri, der zwei Wochen im selben Hotel hängt und die Liege am Pool nicht verlässt.

Auf der Suche nach einer Route? Hier ist der perfekte Roadtrip:
Die perfekte Route gibt es hier: Klick hier.
Die perfekte Route gibt es hier: Klick hier.
Die perfekte Route gibt es hier: Klick hier.
Die perfekte Route gibt es hier: Klick hier.
Die perfekte Route gibt es hier: Klick hier.
1/12
2. Du bist in der Natur.

Morgens wachst du auf, direkt vor dir der Sonnenaufgang. Du öffnest das Zelt und frische Luft weht dir ins Gesicht. Mit einem Schritt stehst du auf weichem Waldboden, in feinem Sand oder saftigem Gras. Du fühlst dich einfach geerdet. 

Und hast du mal von einem Baumzelt gehört? Du schläfst auf einer Plattform, die zwischen drei Bäume gespannt ist und der Wind wiegt dich in den Schlaf.

Campen ist für Menschen, die die Natur lieben. Aufstehen, wenn die Sonne aufgeht. Schlafen gehen, wenn sie abends verschwindet – mit dem natürlichen Rhythmus zu leben tut manchmal richtig gut. 

Die besten Ziele in Deutschland!

3. Du machst nachhaltiger Urlaub.

Wie viel Wasser bei einem Mal Zähneputzen draufgeht, merkst du, wenn die 1,5-Literflasche danach auf einmal halb leer ist. Dass dir nichts fehlt, wenn du abends vor dem Schlafen nicht noch Instagram checkst, weil dein Handyakku leer ist, stellt du auch schnell fest. Und dass du nicht jeden Tag einkaufen musst, weißt du, wenn kein Supermarkt in der Nähe ist und du stattdessen ein superleckeres Impro-Abendessen mit den Zelt-Nachbarn zauberst. 

Ein Riesenunterschied zum All-inclusive Buffett, von dem am Ende des Tages die Hälfte in der Tonne landet. Verantwortlich für die hässlichen Hotelklötze bist du auch nicht. 

Beim Campen lebst du in vielen Hinsichten bewusster – und das schont unsere Ressourcen.

4. Du kannst es dir leicht gemütlich machen.

Ganz ohne Hilfsmittel geht es nicht. Muss es aber auch nicht. Es sei denn, du stehst auf Survival-Camps. Für alle anderen: Kopflampe, Gaskocher, Powerbank, Musikbox, batteriebetriebene Lichterkette – kosten dich nicht die Welt, erleichtern das Camping-Leben und bringen ganz sicher mehr Wohlfühl-Atmosphäre als die Neon-Röhren auf dem Hotelflur. 

5. Es ist günstig.

In manchen Ländern kannst du überall dein Zelt aufschlagen: Schweden, Finnland, Norwegen. In anderen Ländern ist wildcampen verboten. Das heißt leider, dass du dein Zelt nicht immer und an jedem Ort aufschlagen kannst. Zum Glück ist aber auch eine Nacht auf dem Campingplatz nicht teuer und viele Plätze haben mittlerweile einen hohen Standard

Klar – Zelt, Schlafsack, Isomatte und Co. kosten Geld. Hast du das Equipment aber einmal zusammen, brauchst du es beim nächsten Mal nur zusammenzupacken und schon kann es losgehen. Für das erste Mal findet sich im Freundeskreis aber auch meistens alles, was man braucht.

Mehr dazu:

6. Du triffst coole Leute.

Camper sind die besseren Menschen. Also meistens. Man kommt leicht ins Gespräch und oft musst du nicht lange suchen und du hörst die spannendsten Storys von anderen Enden der Welt. Und während du in der Runde am Lagerfeuer sitzt, jemand Gitarre spielt und alle singen, denkst du: Hier will ich nicht mehr weg! Und das musst du auch nicht, zumindest nicht so schnell. 

Noch mehr unterwegs:


Food

Wie ich meine Zuckersucht in den Griff bekam

Es ist Sonntagabend. Ich sitze auf meinem Sofa, auf dem Fernseher flimmert der Tatort. Neben mir liegen zwei Verpackungen Snickers-Eis. 

Zwei davon reichen jetzt wirklich, denke ich mir. - Doch die Schokolade schmilzt so zart im Mund. Und die Süße tut einfach so gut. - Aber der ganze Zucker! Die Kalorien! Muss das jetzt wirklich sein?

Es ist, als würden Engelchen und Teufelchen auf meinen Schultern sitzen und ein Streitgespräch führen. Wer kennt diese Situation nicht? Bei mir gewinnt in solchen Fällen regelmäßig das Teufelchen. Ich esse auch die verbleibenden vier Eis in der Packung, fühle mich danach schlecht, habe Bauchschmerzen, mir ist übel. Trotzdem: Es ist jedes Mal das Gleiche.