Bild: Imago/Westend61

Es gibt drei Möglichkeiten, warum du dieses Quiz geöffnet hast: Du hast schon diverse Fernbeziehungen geführt und sitzt leider viel zu oft im Zug, du bist einfach ein ziemlich großer Eisenbahnfan, oder: Du hast früher manchmal "Die schönsten Bahnstrecken Deutschlands" geguckt. 

Aber kennst du dich wirklich aus? Hast du die Bahnhofsgebäude und Bergkulissen beim Blick durchs Fenster oder auf den Bildschirm verinnerlicht?

Teste mit diesem Quiz dein Wissen:

Wie gut kennst du Deutschlands Bahnstrecken?


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Fühlen

Gillette-Werbung kritisiert toxische Männlichkeit – toxische Männer blamieren sich mit Reaktionen
"Die Jungs, die euch heute zuschauen, sind die Männer von Morgen."

Wer eine Rasierer-Werbung im Fernsehen sieht, erwartet: 

  • Eine Computeranimation von Bartstoppeln, die sauber und effizient gekappt werden.
  • Einen grinsenden Adonis mit Handtuch um die Hüften, der sich beim Blick in den Spiegel zufrieden übers Kinn streicht.
  • Mindestens eine Klinge mehr als die Konkurrenz.

Wer eine Rasiererwerbung im Fernsehen sieht, erwartet eher nicht: 

  • Eine kritische Betrachtung von Männlichkeit, die schwelende Diskussionen über Sexismus, Erziehung und #MeToo zusammenfasst, und den Männern um die Ohren haut.  

Die Macherinnen und Macher der neuen Werbung von Gillette entschieden sich dennoch für Letzteres. Die Rasierer-Marke, die zum Konzern Procter&Gamble gehört, veröffentlichte am 13. Januar auf YouTube einen etwa zwei Minuten langen Werbeclip namens "We Believe: The Best Men Can Be." Darin stellt die Firma direkt zu Beginn einen inzwischen 30 Jahre alten, eigenen Slogan infrage: "Is this the best that men can get"?

Das Video bricht mit den Werbeklischees und zeigt Szenen wie:

  • Einen weinenden Jungen, der zuvor gemobbt wurde, im Arm seiner Mutter.
  • Einen Typen in einer Fernsehshow, der vor lachendem Publikum einer Frau in den Hintern kneift.
  • Einen Firmenchef, der weibliche Mitarbeiterinnen kleinredet.
  • Eine Riege von regungslosen Vätern am Grill, die ihren sich prügelnden Kindern zuschaut und im Chor ruft: "Boys will be boys will be boys will be boys."
  • Auszüge aus Nachrichtensendungen, die sich mit #MeToo beschäftigen.

Dann dreht das Video die Szenen um und zeigt, wie Männer in solchen Situationen reagieren sollten: die Übergriffigen in die Schranken weisen, die Söhne besser erziehen, Bullys bekämpfen und für Opfer einstehen. Es endet mit der Mahnung, Vorbild zu sein: "Die Jungs, die euch heute zuschauen, sind die Männer von Morgen." 

Hier kannst du den Clip sehen: