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Airbnb ist der Feind der Städteplaner – und der Lieblings der Individualtouristen. Weil die Webseite günstige Privatwohnungen vermittelt, lässt sich die fremde Stadt entspannter entdecken als vom Hotel aus. Finden manche super. Gleichzeitig werden so bezahlbare Wohnungen knapp, die Preise steigen. Finden andere scheiße. 

Viele Städte waren in den vergangenen Jahren mit Airbnb im Streit deswegen, unter anderem Berlin hatte die meisten Ferienwohnungen verboten (bento).

Also hat sich Airbnb mit vielen Städten geeinigt – und erhebt Steuern. Jetzt unter anderem in Frankreich

Die Steuern sind von Land zu Land und je Stadt unterschiedlich, sagt Airbnb zu bento. Bisher wurde die Tourismuspauschale vom Vermieter verlangt, jetzt wird sie auf den Wohnungsgast umgelegt. Der Betrag wird dem Buchungspreis angerechnet und dann an die Verwaltung der jeweiligen Stadt abgeführt. 

Nun gibt es neue Einigungen mit mehreren Städten in den USA und Frankreich, das gab Airbnb am Mittwoch auf seinem Blog bekannt. Konkret geht es um 31 Städte in Frankreich und 275 Orte in den USA. Viele der US-Orte waren schon länger gelistet, jetzt kamen weitere hinzu. Darunter ist auch die Region um das berühmte Festival Coachella. 

Hier seht ihr alle US-Städte im Überblick:

Welche Städte werden in Frankreich besteuert?

Unter anderem Bordeaux, La Rochelle, Marseille, Nizza, Paris und Strasbourg. Die komplette Liste findet ihr hier. Dort findet ihr ebenfalls weitere Orte, die schon länger besteuert werden, unter anderem Amsterdam und Lissabon.

Wie hoch ist die Steuer?
  • In Portugal zahlt man fest 1 Euro pro Nacht und Person, bis zu maximal 7 Euro pro Person.
  • In ganz Indien zahlt man 15 Prozent des Mietpreises und der Reinigungskosten.
  • In Amsterdam zahlt man 5 Prozent des Mietpreises und der Reinigungskosten.
  • In den USA unterscheiden sich die Raten je nach Staat und Landkreis sehr stark, zwischen 4 und 14 Prozent der Mietkosten. Die ganze Auflistung gibt es hier
  • In Frankreich ist die Steuer von der regionalen Tourismussteuer abhängig und schwankt daher. Je nach Qualität der Unterkunft zahlt man hier aber bis zu 4 Euro pro Nacht drauf.

Insgesamt hat Airbnb auf Nachfrage seit 2014 so bereits 175 Millionen Euro an Hotel- und Tourismusabgaben abgeführt. Für Deutschland gibt es noch keine Steuern, mit mehreren Gemeinden sei man jedoch im Gespräch.


Haha

Familienkrise: Ahnungslose Mutter versucht, eine 5000-Dollar-"Magic"-Karte im Netz loszuwerden
Startpreis: 9 Dollar.

Manche haben die Regel: Was ich ein Jahr lang nicht angefasst habe, fliegt weg. Alle anderen kennen eher die Regel: Meins, meins, meins. Und dann gibt es noch Mütter. Die kennen die Regel: Hier müsste mal wieder aufgeräumt werden.

In Japan hatte nun eine Mutter nach genau dieser Regel das alte Kinderzimmer ihres Sohnes umgekrempelt – und dabei einen muffigen Ordner mit Karten gefunden. Nicht irgendwelche Karten, sondern ein seltenes Deck von "Magic: The Gathering". Die Mutter wusste das natürlich nicht, berichtet "Kotaku".