Irland ist nah, man kommt günstig hin und es ist wunderschön da. Trotzdem ist es nicht gerade das erste Land, an das man denkt, wenn man seinen Urlaub plant. Selbst Aliens schauen hier seltener vorbei als irgendwo sonst in Europa – jedenfalls wenn man der Anzahl an UFO-Sichtungen traut. (Außerirdische gehen zum Beispiel lieber nach Italien. Warum auch immer.)

(Bild: Giphy )

Als Mensch sollte man aber auf jeden Fall einmal im Leben nach Irland gehen. Hier sind 13 Gründe, warum. Und zwar auf Deutsch und auf Gälisch, der irischen Nationalsprache.

Die Landschaft (An Tírdhreach)

Von den Cliffs of Moher über die Burren bis hin zum Ring of Kerry bietet Irland ein paar der beeindruckendsten Landschaften, die du in deinem Leben je sehen wirst.

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Die Hostels (An Óstáin)

Irland gilt als teuer. Es gibt aber im ganzen Land coole Hostels, die man sich auch mit einem beschränkten Budget leisten kann.

Wer es in Dublin günstig möchte, sollte zum Beispiel das Generator Hostel versuchen: Die Preise sind mehr als vernünftig, die Lage ist perfekt. Die Gyreum Eco Lodge in Castlebaldwin sieht aus wie ein Ufo und ist der perfekte Retreat für jeden Öko. Man kann in Indoor-Zelten schlafen, es gibt einen organischen Garten und die kuschelige Wärme kommt vom Holzofen. In Galway sollte man im Kinlay Hostel wohnen. Das Personal ist super und das Haus wurde 2015 zum besten Hostel Irlands gewählt.

Die Feste (Cheiliúradh)

Heute (17.März) ist übrigens irischer Nationalfeiertag, aka. St. Patrick’s Day. Weil es außerhalb Irlands etwa 80 Millionen Menschen mit irischen Wurzeln gibt, wird der Tag auch in anderen Ländern gefeiert – und vor allem in New York, Buenos Aires und München. In Dublin sind die Hotels zu dieser Zeit deutlich, deutlich teurer. Dafür kann man aber an den viertägigen Feierlichkeiten teilnehmen, die überall in der Stadt stattfinden: Konzerte, Straßentheater und natürlich die weltberühmte Parade. Alles zu Ehren von St. Patrick, einem Heiligen, der im 5. Jahrhundert den christlichen Glauben in Irland verbreitete.

Außerdem soll St. Patrick verantwortlich dafür sein, dass es keine Schlangen auf der Insel gibt – mit einer Predigt und seinem Stock soll er sie vertrieben haben. Ungefähr so kann man sich das vorstellen:

(Bild: Giphy )

Außer dem St. Patrick’s Day haben die Iren noch einen zweiten Feiertag erfunden: Halloween hieß ursprünglich Samhain und war eine Mischung aus Erntedankfest und Silvester, zu der keine Kürbisse ausgehöhlt wurden, sondern Rüben und Rote Beete. Die sehen dann auch deutlich gruseliger aus als ihre amerikanischen Verwandten.

Die Wellen (Na Dtonnta)

Wer lieber Sport macht, statt zu feiern, der kann in Irland richtig gut Surfen gehen – an der Westküste zum Beispiel und in Mullaghmore, wo es einige der höchsten Wellen der Welt zu bestaunen und – wenn du dich traust – zu reiten gibt. Wer’s nicht glaubt, glaubt vielleicht Profisurfer Kelly Slater:

Die Leute (Daoine)

Das Irische Volk ist voller Widersprüche: Bekannt für ihre Herzlichkeit, sind Iren auch schnell mal für eine herzhafte Schlägerei zu haben. Sie sind – hinter Tschechien – Vizeweltmeister im Alkoholkonsum, waren aber die Ersten auf der Welt, die ein generelles Rauchverbot am Arbeitsplatz durchgesetzt haben. Das Land ist sehr katholisch, und stimmte 2015 trotzdem deutlich für die Legalisierung der Homo-Ehe.

Bei so vielen Widersprüchen will man am liebsten gleich da bleiben und Ethnologe spielen.

Die Uni (An Ollscoil)

Kann man auch. Zum Beispiel indem man am renommierten Trinity College studiert. Es liegt mitten in Dublin, und umfasst neben den Lehrgebäuden, Parkanlagen und Sportstädten auch eine wunderschöne Bibliothek mit über fünf Millionen Büchern – darunter viele antike Texte. Allein mit einem Besuch im Long Room hat sich die Reise nach Dublin gelohnt.

Die Arbeit (An Obair)

Wenn du schon in Dublin studiert hast, kannst du auch gleich dort arbeiten. Google, Apple, Twitter, Facebook und Amazon haben alle ihre Europa-Hauptquartiere in Dublin, um von den niedrigen Steuern und den laxen Datenschutzgesetzen im Land zu profitieren. Da sollte sich doch was für dich finden.

Die Freundschaft (An Cairdeas)

Und wenn du dann in Irland arbeitest, hast du sicher bald gute Freunde, bei denen du dich dann geborgener fühlen kannst als irgendwo sonst. Denn laut einer OECD-Studie sind an keinem anderen Ort auf der Welt so viele Menschen (96 Prozent!!) davon überzeugt, sich in schlechten Zeiten auf ihre Freunde und Familie verlassen zu können.

Die Liebe (An Grá)

Apropos Familie: Mit grob 13 Prozent haben die Iren die niedrigste Scheidungsrate in der gesamten EU. Das liegt zwar eher an der strengen Ehegesetzgebung als an einem Mehr an Liebe, aber wer sagt denn, dass man nicht beides haben kann? Außerdem hat Irland auch die höchste Geburtenrate: Das heißt doch was!

Und jedes Mal, wenn eines deiner Kinder Geburtstag hat, darfst du es an den Beinen packen, umdrehen und so oft mit dem Kopf auf den Boden bumsen, wie das Kind Jahre alt ist. Das soll Glück bringen, aus irgendwelchen Gründen.

(Bild: Giphy )
Die Pubs (Tithe Tábhairne)

Für seine Pubs ist Irland bekannt und in seine Pubs ist Irland verliebt. Nach der Arbeit noch auf ein, zwei Guinness zu gehen, gehört hier einfach dazu. Das sieht man auch an der Pub-Dichte: In Dublin kommt ein Pub auf 100 Einwohner. In Liscannor, ganz in der Nähe des Cliffs of Moher, liegt die Quote sogar bei 1 zu 26!

Hier sind drei Pubs, die du auf jeden Fall besuchen solltest: In Mary's Bar and Hardware (Dublin) kannst du nicht nur ein leckeres Pint bestellen: Das Pub ist halb Eisenwarenladen und hat darum auch Schrauben und Werkzeug auf der Karte. The Brazen Head (Dublin), erbaut 1198, ist Irlands ältestes Pub. Hier tranken schon Jonathan Swift, James Joyce und Van Morrison. Und auf dem Weg zurück von den Cliffs of Moher sollte man auf jeden Fall in Gus O'Connor's Pub vorbeischauen: Traditionelle Musik, großartiges Fish & Chips, kühles Bier. Perfect, mate!

Die Alkoholika (An Alcól)

Klar, dass es so viele Pubs gibt, wenn ein Land so viele leckere Sorten Alkohol zu bieten hat. Neben der großen Auswahl an Bieren, Ciders und Bitters ist damit natürlich vor allem der Whiskey gemeint. In der Republik stellen insgesamt zehn Destillerien das Getränk her, das wörtlich übersetzt "Wasser des Lebens" heißt.

Irischer Whiskey unterscheidet sich von schottischem, indem er dreimal destilliert wird (und nicht nur zweimal). Außerdem ist er milder und weniger "torfig" (rauchig) als der schottische Cousin. Wer sich beim Bestellen nicht blamieren will, sollte sich grob mit den Sorten auskennen und wissen, wie man Whiskey trinkt.

(Bild: Giphy )
Die Spezialitäten (Na Speisialtachtaí)

Und wer nicht nach zwei Mal probieren unter dem Tresen liegen möchte, sollte vorher was Ordentliches gegessen haben. Shepherd's Pie zum Beispiel, eine typisch irische Hauptspeise, von der Comedian Denis Leary behauptet, sie werde aus Schafshoden hergestellt – was nicht stimmt, aber durchaus stimmen könnte. Oder Black Pudding aus Hafer und Schweineblut. Und am Morgen danach ein ziemlich komplett frittiertes "Irisches Frühstück", das auch "heart attack on a plate" genannt wird – aus guten Gründen.

(Bild: Giphy )
Die Musik (An Ceol)

Irland ist das einzige Land, das ein Musikinstrument als Nationalsymbol hat – eine Harfe nämlich. Dementsprechend musikalisch sind die Bewohner. Man muss sich also nicht wundern, wenn im Pub auf einmal jemand aufsteht und anfängt, eine 26-strophige Ballade von sich zu geben. Und schon gar nicht, wenn das ganze Lokal laut beim Refrain mitsingt. Aber auch neue Musik hat das Land zu bieten, zum Beispiel beim Longitude Festival im Juli, für das sich schon CHVRCHES und Kendrick Lamar angekündigt haben.

Wenn du jetzt immer noch nicht nach Irland willst, dann gibt es dafür eigentlich nur eine Erklärung: Kobold-Phobie.

(Bild: Giphy )

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