Kopftuch, Sanktionen, Kirschschnaps - eine Reise durch die islamische Republik Iran
(Bild: Anna Wilke)
Als Reisender wird man häufig angesprochen, angefasst und fotografiert. Manchmal wird man auch in die Wange gekniffen, bekommt ein fremdes Baby auf den Schoß gesetzt oder das Kopftuch zurecht gezupft. Besser keine Berührungsängste haben.
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Nach dem Tod des Ajatollahs Khomeini wurde Khamenei religiöser Führer Irans. Die beiden bärtigen Männer gucken immer von irgendeiner Hauswand.
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Iran-Reise bedeutet für Frauen immer Kopftuch tragen. An besonders religiösen Orten sogar Tschador. Das bedeutet im Persischen Zelt und fühlt sich auch genauso an.
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Wer couchsurft (oder sonst irgendwie in eine iranische Wohnung eingeladen wird), lernt die andere Seite kennen. Sobald die Wohnungstür zufällt, fallen Kopftuch und lange Ärmel.
(Bild: Anna Wilke)
Am frühen Morgen in der Rosenmoschee Nasr-al Molk in Shiraz. Das Licht fällt durch die bunten Fenster. Atemberaubend schön.
(Bild: Anna Wilke)
Es gibt auch das junge und weltoffene Iran. Tehraner Hipster findet man auf Kunstausstellungen, Flohmärkten oder Cafés. Im Iranian Artist Forum gibt es Kunst, Kultur und vegetarisches Essen.
(Bild: Anna Wilke)
Die Moscheen sind klimatisiert und haben viele Steckdosen. Das heißt für viele Iraner: Mittagsschläfchen und Handy aufladen.
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Auch mal ohne die männlichen Mitreisenden U-Bahn fahren. In den Zügen gibt es Waggons extra für Frauen. In alle anderen dürfen Männer und Frauen hinein. Die staatlichen Busse sind in der Mitte geteilt: hinten Frauen, vorne Männer.
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Bargeld für einen Monat in der Tasche. Durch die Wirtschaftssanktionen funktionieren in Iran weder Kreditkarten noch Traveller Checks.
(Bild: Anna Wilke)
Die ganze Familie schläft auf dem Teppich, damit die Couchsurfer ein Bett bekommen. Außerdem gibt es deutsches Fernsehen und alkoholfreies Holsten-Bier. Alkohol ist verboten, Satellitenschüsseln eigentlich auch. Ein heimlicher Kirschschnaps war nach dem Essen trotzdem drin.
(Bild: Anna Wilke)
Iraner lieben zwei Dinge: Picknicken und Einladungen. Am liebsten beides zusammen. Egal wo man als Reisender unterwegs ist, irgendwer lädt immer zum Picknick ein.
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Mit acht Stunden Verspätung endlich am Bahnhof von Teheran ankommen. Die Entschädigung: eine Dose Thunfisch pro Passagier. Auf Wunsch im Bordrestaurant erwärmt.
(Bild: Anna Wilke)
<p>Wer aus den Städten herausfährt, lernt die iranische Landschaft kennen. Im Winter sind die Berge vor Teheran ein riesiges Skigebiet.</p>