Bild: Aranxa Esteve/Unsplash
Oh, wie schön.

Auf Festivals zu gehen, soll in erster Linie Spaß machen. Gute Konzerte, gutes Essen, gute Laune. So schön das ist – es kann auch unangenehme Begegnungen geben, im schlimmsten Fall bedrohliche

Frauen und Männer könnten sich belästigt fühlen, bedrängt. Ein Festivalveranstalter reagiert darauf. Und hat sich auf eine Frage festgelegt, die in der akuten Situation helfen soll.

"Wo geht's nach Panama?"

Eine Grundaussage der Janosch-Geschichte von "Oh, wie schön ist Panama" lautet: 

"Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten." 

Die helfenden Freunde tragen auf dem Hurricane zum Beispiel ein grün-violettes Bändchen und reagieren auf die Frage unkompliziert und unmittelbar. Die Leute an der Bar, Security-Mitarbeiter, Sanitäter und die Polizei sind ebenso informiert.

Sie bringen die Hilfesuchende zuerst in einen abgeschirmten Bereich

Dort besprechen sie mit dem Besucher, was sie tun können: die Polizei anrufen? Freunde, einen Sanitäter holen? Oder einen Seelsorger?

Hinter der Panama-Kampagne steckt der Veranstalter FKP Scorpio. Er will bei Open Airs wie dem Southside, Hurricane, A Summer's Tale, Chiemsee Summer, Deichbrand und Highfield Festival für mehr Sicherheit sorgen. Das Konzept wurde schon vergangenes Jahr getestet und kam bei den Besuchern gut an. 


Today

Boris Becker denkt, er sei Diplomat für einen afrikanischen Staat – das Land sieht das anders
Sein oder nicht sein.

Boris Becker hatte bereits im April verkündet, er sei Diplomat der Zentralafrikanischen Republik. Vergangene Woche wurde dann auch klar, was ihm das überhaupt bringt: Als Attaché für Sport, Kultur und Humanitäres bei der EU-Vertretung des Landes, genießt er Immunität. 

Diesen Sonderstatus will er für sein Insolvenzverfahren nutzen. (bento) Als Diplomat darf er nämlich nicht in einem fremden Staat strafrechtlich verfolgt werden – in seinem Fall in England. Becker soll eine ganze Menge Schulden haben und deshalb zahlungsunfähig sein.