Sie nimmt den Kampf gegen Umweltverschmutzung auf.

Die EU-Kommission will Besteck und Geschirr aus Plastik verbieten, das berichtet zumindest die Wirtschaftswoche. Am 23. Mai soll laut dem Bericht eine entsprechende Richtlinie vorgelegt werden.

Das Verbot könnte dem Bericht zufolge auch für Strohhalme und Essstäbchen aus Plastik gelten. So soll die Menge an Kunststoffabfällen verringert werden.

Ein Sprecher der EU-Kommission wollte den Bericht am Dienstag weder bestätigen noch dementieren. Allerdings betonte er, dass die Kommission ausschließlich ein Verbot solcher Produkte in Erwägung ziehe, für die es gute und preislich vergleichbare Alternativen gebe. (Handelsblatt)

Laut dem Bericht der Wirtschaftswoche wird an dem Vorschlag noch gearbeitet. Das Verbot von Einweggeschirr aus Plastik könnte letztlich nicht ohne die Zustimmung der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments erlassen werden.

Frankreich hat bereits ein Gesetz beschlossen, das Plastikbecher und Plastikbesteck ab 2020 verbietet. Käme das Verbot tatsächlich durch, müssten auch die restlichen Länder in der EU nachziehen. Vor allem Café-Ketten und Fast-Food-Unternehmen müssten sich überlegen, wie sie auf Plastik verzichten können.

Dass es durchaus sinnvoll wäre, etwas gegen den Müll zu unternehmen, zeigen diese Zahlen: Rund 60 Prozent des Plastikmülls an Stränden besteht laut EU-Kommission aus Plastikgeschirr. Europaweit fallen demnach jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Nur knapp 30 Prozent davon werden zur Wiederverwertung gesammelt, die übrigen 70 Prozent landen auf Müllkippen, in Verbrennungsanlagen oder in der Umwelt.

Die neue Regelung ist Teil der Strategie der EU-Kommission, den Plastikmüll in Europa enorm zu reduzieren.

Das Verbot für Einweggeschirr ist nicht der einzige Vorschlag, der derzeit im Raum steht.

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Wegwerfprodukte aus Kunststoff durch eine neue Steuer verteuern (bento). Auch EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat bereits eine europäische Plastiksteuer ins Gespräch gebracht, um die Kunststoffmenge in der EU zu reduzieren

Mit Material von dpa


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