Bild: Photo by Jorge Zapata on Unsplash/ cc 0
Drei Fragen, drei Antworten

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Die Menschen in Deutschland bewegen sich zu wenig. Zu diesem Ergebnis ist eine neue Studie gekommen. (SPIEGEL ONLINE)

Was genau sagt die WHO-Studie? 

  • Weltweit bewegt sich jeder vierte Erwachsene zu wenig. 
  • In Deutschland ist es mehr als jeder Dritte, etwa 40 Prozent sind hierzulande Couchpotatoes.  
  • Frauen sind nach eigenen Angaben fauler als Männer.
  • Umso reicher ein Land ist, umso weniger bewegen sich die Menschen.
  • In vergleichbaren Ländern sind nur Zypern, Neuseeland und Portugal bewegungsfauler.

Warum ist das schlecht? 

Wie hat die WHO-Studie gearbeitet?

Der Bericht basiert auf 358 Studien aus 168 Ländern mit rund 1,9 Millionen Studienteilnehmern, die Fragebögen ausgefüllt haben. Die Datenbasis war bei Langzeitauswertungen für einkommensstarke Länder besser als für ärmere Länder.

Zu wenig Bewegung ist einer der Hauptgründe für Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder Herzprobleme. Aber auch Depressionen können durch mehr Bewegung gebessert und das Risiko für manche Krebsarten gesenkt werden.

In sehr armen Ländern wie Mosambik oder Lesotho gibt es nur sehr wenige Menschen, die sich nicht ausreichend bewegen – etwa 6 Prozent. Im reichen Kuwait hingegen sind es 67 Prozent.

Was kann man besser machen?

Zu viele fahren mit dem Auto zur Arbeit und sitzen dort am Schreibtisch. Körperliche Arbeit wird immer seltener – vor allem in den Städten.

Nur zweieinhalb Stunden "moderate Bewegung" pro Woche würden schon viel bringen, sagt Regina Guthold von der WHO der Tagesschau. Damit meint sie zum Beispiel Spaziergänge oder Radtouren. Ebenso gut sind 75 Minuten richtiger Sport pro Woche, etwa ein paar Runden im Schwimmbad. 

Optimal für die Gesundheit wären allerdings fünf Stunden Bewegung oder 2,5 Stunden Sport pro Woche.

Probier's doch mal hiermit: Sport und Umweltschutz in einem! 



Today

Helene Fischer hat sich zu #wirsindmehr geäußert
Zwei Fragen, zwei Antworten

Beim Protestkonzert unter dem Motto #wirsindmehr setzten Acts wie Die Toten Hosen, Casper und Marteria, K.I.Z. und Kraftklub ein klares Zeichen gegen Rechts. Mit 65.000 Fans feierten sie für mehr Toleranz und und gegen Rassismus

Nun hat sich eine Künstlerin zu Wort gemeldet, die es ebenfalls gewöhnt ist, vor so vielen Menschen zu spielen – die ansonsten aber eher selten politisch Stellung bezieht: Helene Fischer.