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Zuletzt ging es McDonald's in den USA gar nicht gut: Der Absatz ging immer weiter zurück. Sollte das Unmögliche wahr werden? Sollten die Amerikaner dem fettigen Essen tatsächlich den Rücken kehren und zu gesünderen Produkten greifen? Das Ende der billigen Burger und riesigen Softdrinks schien nah zu sein.

Ganz so schnell geht es wohl doch nicht. Vorerst ist der Abwärtstrend bei McDonald's, der seit Ende 2013 anhielt, offenbar gestoppt. Für die zweite Jahreshälfte 2015 meldet das Unternehmen wieder steigenden Absatz in seinen Filialen. In den letzten Monaten sogar 5,7 Prozent plus (SPIEGEL ONLINE).

Der Grund dafür dürfte ein ausgeweitetes Frühstücksangebot sein: Seit Oktober bietet McDonald's in immer mehr Filialen in den USA den ganzen Tag über günstiges Breakfast an, Egg McMuffins, Hash Browns und Pancakes. Einige der Produkte stopfen die Kunden für wenig Geld mit Fett und Zucker zu – der Konzern profitiert von prekären Arbeitsverhältnissen und einer verarmten Unterschicht.

Im Frühstücksangebot sind aber auch Produkte, die für die Ernährung nicht so übel sind, wie ein Experte kürzlich befand (Eat This).

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Weltweit verbesserte der Konzern sein Ergebnis sogar um 10 Prozent. In China wächst McDonald's, aber auch in Deutschland, Australien, Kanada, Frankreich und Großbritannien. Was außerdem geholfen haben dürfte: Der Konzern verkauft Filialen zunehmend an Franchisenehmer, um sie nicht selbst zu betreiben, und trennte sich von vielen Managern. Gleichzeitig investiert McDonald's in die Renovierung seiner Restaurants.

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