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Prognose sieht Premier Rutte vorn

Bei den Wahlen in den Niederlanden hat Rechtspopulist Geert Wilders offenbar nicht besonders gut abgeschnitten. Zumindest sagen das die ersten Prognosen. Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat Wähler direkt nach der Abstimmung befragt.

Die Partei von Geert Wilders könnte 19 von 150 Sitzen im Parlament bekommen – mehr als vorher, aber deutlich weniger als die Partei des aktuellen Amtsinhabers, Ministerpräsident Mark Rutte. Dessen Partei kommt in der Prognose auf 31 Sitze. Insgesamt hatten sich 28 Parteien beworben, 14 von ihnen könnten tatsächlich im Parlament vertreten sein.

In den letzten Tagen hatte die niederländische Regierung sich mit der türkischen Regierung gestritten und türkische Minister des Landes verwiesen – das könnte die Abstimmung noch einmal beeinflusst haben.


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15. März 2017, die Niederländer wählen ein neues Parlament. Im Vorfeld tauchte vor allem ein Name in den Schlagzeilen auf: Geert Wilders, Chef und Gründer der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit PVV. Was dabei oft unterging: In den Niederlanden stehen 28 Parteien zur Wahl; wie die Regierung am Ende aussehen wird, ist völlig unklar.

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