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Der "Islamische Staat" bekennt sich zu dem Angriff.

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Unser Überblick: "Islamischer Staat" bekennt sich, die einzelnen Tatorte
Weltweite Reaktionen: "Wir weinen mit Frankreich"
Islamistischer Terror: Warum Frankreich?


Bei mehreren Schießereien, Explosionen und einer Geiselnahme in Paris sollen mindestens 120 Menschen getötet und 200 verletzt worden sein. Das berichten mehrere Medien, sie berufen sich dabei auf die Polizei.

Was wir wissen
  • In Paris haben Attentäter an sechs Orten nahezu zeitgleich zugeschlagen.
  • Mindestens vier Täter stürmten den Konzertsaal Bataclan, schossen in die Menge, nahmen Geiseln und führten Hinrichtungen durch. Beim Zugriff der Polizei zündeten die Täter offenbar Sprengsätze. Mehr als 80 Menschen kamen ums Leben. (Tagesschau)
  • Es gab mehrere Explosionen im Bereich des Stade de France in Paris, dort fand gerade ein Freundschaftsspiel der deutschen und französischen Nationalmannschaft statt. An zwei Eingängen und einem McDonald's explodierten Sprengsätze, es gab Tote. (SPIEGEL ONLINE)
  • Weitere Anschläge gab es auf Bars und Restaurants: In der Rue de Charonne im 11. Arrondissement, wo 18 Menschen starben, beim Café Bonne Bière in der Rue de la Fontaine au Roi, wo vier Menschen starben, am Café Carillon in der Rue Albert, wo 14 Menschen starben, am Boulevard Voltaire, wo ein Mensch stirbt. (Tagesschau)
  • Der französische Präsident Hollande hat den nationalen Notstand ausgerufen und Grenzkontrollen eingeführt. Soldaten wurden mobilisiert, um weitere Anschläge zu verhindern.
  • Am Samstag bekannte sich der "Islamische Staat" zu dem Angriff.
(Bild: Reuters / Christian Hartmann)
Die Französische Soldaten vor dem Bataclan Theater(Bild: epa / Yoan Valat)
(Bild: Getty Images / Thierry Chesnot)
(Bild: Reuters / Christian Hartmann)
Das sagt der französische Präsident
  • François Hollande sprach in einem Statement von terroristischen Angriffen: (Tagesschau, SZ). "Terroranschläge eines nie dagewesen Ausmaßes finden gerade statt. Es gibt mehrere dutzend Tote. Es ist ein Grauen", sagte Hollande. "Die Terroristen wollen uns Angst machen. Aber diesem Entsetzen steht eine Nation gegenüber, die sich zu verteidigen weiß."
  • In einer Erklärung hat die französischen Regierung weitere Maßnahmen angekündigt: Schulen und Universitäten im Raum Paris bleiben an diesem Samstag geschlossen. Außerdem hat Präsident Hollande seine Teilnahme am G20-Gipfel abgesagt und schickt stattdessen seine Außen- und Finanzminister.
Pariser bieten Hilfe an

Auf Twitter bieten Pariser ihre Hilfe an: Unter den Hashtags #PorteOuverte (offene Tür) und #PortesOuvertes (offene Türen) rufen sie Menschen in der Nähe auf, bei ihnen Schutz zu suchen.

Der Moment der Explosion
(Bild: Reuters / Gonzalo Fuentes)
Wo die Explosionen stattgefunden haben
(Bild: Reuters / Christian Hartmann-)
Stellungnahme der Band, die im Bataclan gespielt hatte
Gerüchte um einen Brand in Calais sind nicht bestätigt
Auskünfte und Augenzeugen

Das französische Innenministerium hat eine Website für Augenzeugen und für Vermisstensuche eingerichtet.