In Venezuela sind am Wochenende mehrere tausend Frauen gegen die Regierung demonstrieren gegangen – komplett in weiß. Sie sangen die Nationalhymne und riefen Parolen gegen Unterdrückung und Gewalt: "Wer sind wir? Venezuela" Und was wollen wir? Freiheit!" ("Time").

Die Demo unter dem Motto "Frauen gegen Unterdrückung" richtet sich gegen den Präsidenten Nicolás Maduro, der Venezuela in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt hat. Das Land war einst eines der reichsten in Lateinamerika – nun herrscht Hungersnot, Zehntausende Venezolaner sind auf der Flucht. 

Bei den seit Wochen immer schlimmer werdenden Protesten gegen Maduro wurden bereits mindestens 40 Menschen getötet und mehr als 700 verletzt (Deutschlandfunk).

So organisieren die "Frauen in Weiß" den Protest gegen Maduro:
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Wie kam es zur Krise?
  • Präsident Maduro hat durch Misswirtschaft eine Versorgungskrise herbeigeführt.
  • Viele reichere Venezolaner sind daher nach Kolumbien und Brasilien geflohen. Nun folgen Arbeiter, Fischer, Bauern und Arbeitslose.
  • Wer bleibt, geht gegen die Regierung auf die Straße – denn Kritiker werfen Maduro vor, eine Diktatur zu errichten.
  • Die Armee geht gegen Demonstranten vor, mehr als hundert Regierungsgegner sitzen bereits im Gefängnis.

Hier erfahrt ihr mehr Hintergründe:


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Was Banksy zum Brexit zu sagen hat, zeigt er mit einem neuen riesigen Graffito

Das Graffito erstreckt sich mehrere Meter über eine ganze Hauswand: Banksy hat in Dover seine Meinung zum Brexit hinterlassen. Das Gemälde zeigt die EU-Flagge, aus der ein Arbeiter mit Hammer und Meißel einen Stein herausbricht. 

Das gigantische Bild tauchte am Sonntag in der Stadt Dover auf, Banksy zeigte ein Foto davon auf seinem offiziellen Instagram-Kanal: