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Er raste durch den Elbtunnel – und wollte die Sache auch noch vertuschen.

HSV-Spieler Vasilije Janjicic hat einen schweren Autounfall gebaut. Der 19-Jährige raste am Freitagmorgen um 1 Uhr kurz hinter dem Hamburger Elbtunnel in einen Toyota, als er die Spur wechseln wollte. Beide Autos schleuderten über die Fahrbahn, stießen mit einem Sattelzug zusammen, krachten dann in die Leitplanke.

Der Fahrer des Toyota wurde leicht verletzt, Janjicic offenbar nicht. Die Autobahn musste stundenlang gesperrt werden. (Hamburger Abendblatt)

Da war ein riesiges Trümmerfeld, weshalb die Sperrung auch notwendig war.
Sprecher der Polizei zum "Hamburger Abendblatt"

Das allein ist schon schlimm genug, allerdings war Janjicic auch noch betrunken. Die Polizei machte einen Alkoholtest. Ergebnis: 0,64 Promille.

Der 19-Jährige fuhr einen Mercedes CLA AMG. Er ist der Halter des Wagens, allerdings hat der HSV-Spieler keinen gültigen Führerschein. Deswegen zahlt auch keine Versicherung, Janjicic muss selbst für den Schaden aufkommen.

Dazu kommt: Der HSV-Profi versuchte die Sache zu  vertuschen, gab sich zunächst als sein angeblicher Zwillingsbruder aus. Das flog auf. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn.

Das sagt Janjicic

"Ich habe einen schwerwiegenden Fehler begangen und weiß, dass ich die Folgen meines Fehlverhaltens nun verantworten muss. Ich möchte mich erst einmal bei allen Unfall-Beteiligten, bei meinen Mannschaftskollegen und beim HSV entschuldigen."

So reagiert der HSV

Janjicic hat die HSV-Bosse heute früh über den Vorfall informiert, ihn erwartet eine Geldstrafe. Aus dem Kader will der Verein den Spieler offenbar nicht werfen. (Hamburger Abendblatt)

 Sportchef Jens Todt sagte:

"Wir haben Vasilije sehr deutlich gesagt, dass wir sein Verhalten für verantwortungslos halten, es nicht tolerieren und ihn eine entsprechende Sanktion erwartet. Wir werden Vasilije nicht fallenlassen. Das Wichtigste ist erst einmal, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat. Er ist ein junger Mann, der aus diesem Fehler lernen und ihn verantworten muss."

Gerechtigkeit

Dieser 15-Jährige macht Selfies mitten aus den Trümmern Syriens
Wie Mohammad zum Zeugen von Kriegsverbrechen wird.

"Sie attackieren uns mit allem, was sie haben", sagt Mohammad in einem seiner Videos auf Arabisch, "mit Bomben, mit Raketen, mit Flugzeugen". Mit eindringlichem Blick schaut er in die Kamera. 

Er sitzt mitten in Ost-Ghuta, sagt er, einem der derzeit blutigsten Schlachtfelder im Syrienkrieg. Und mit "sie" meint er das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Täglich fliegt die Armee derzeit Angriffe auf die von Rebellen gehaltene Ghuta, eine Region südöstlich von Damaskus. Nach Angaben von Aktivisten sollen in den vergangenen zwei Tagen 250 Menschen getötet und mehr als 1200 verletzt worden sein. (bento)

Und mittendrin ist Mohammad.