Der Grund: Kinder von Einwanderern werden von ihren Eltern getrennt.

Die US-amerikanische Nachrichtensprecherin Rachel Maddow berichtet täglich auf dem Kanal MSNBC über das Weltgeschehen. Meistens sehr souverän, am Dienstag aber ist sie in ihrer Sendung in Tränen ausgebrochen. Live im nationalen Fernsehen.

Der Grund:

Maddow sollte die Zuschauer darüber informieren, dass an der Grenze zwischen den USA und Mexiko Einwanderer-Kinder von ihren Eltern getrennt werden und in Auffanglagern leben. Laut des US-Heimatschutzministeriums waren das zwischen dem 5. Mai und dem 9. Juni 2342 Kinder, darunter auch Babys und Kleinkinder. (hier mehr bei bento)

Insbesondere der Fakt, dass Kleinkinder und Säuglinge von ihren Eltern getrennt werden, verschlägt der Moderatorin die Sprache. "Die Trump-Regierung hat Babys und kleine Kinder...", beginnt sie, kann den Satz aber nicht beenden. Maddow bricht in Tränen aus.

Sie fragt, ob die Regie eine Grafik einblenden kann, um die Situation zu retten. Es gab aber keine, Maddow muss weiter moderieren. Die Moderatorin gibt daraufhin an ihren Kollegen ab. 

Ich glaube, ich muss das abgeben. Tut mir leid, das war's für uns heute Abend. Wir sehen uns morgen.

Rachel Maddow entschuldigte sich kurz nach der Sendung auf Twitter für ihren emotionalen Moment. 

Es sei schließlich ihr Job, in erster Linie im Fernsehen zu sprechen. Anschließend schrieb sie den Text, den sie vor der Kamera nicht vorlesen konnte, in sechs Tweets noch einmal auf.

Einige Zuschauer zeigen unter ihrem Tweet Verständnis. 

Viele berichten, dass sie genauso emotional reagiert haben, als sie von den Auffanglagern gehört haben. 


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