Bild: John Moore/Getty Images

Eigentlich wollte sie nur eine abendliche Runde am Strand drehen: In den USA ist eine 19-jährige Französin festgenommen worden, weil sie versehentlich die Grenze von Kanada überquert hatte. 

Die Frau war im Nordwesten Kanadas, um ihre Mutter zu besuchen und ihr Englisch zu verbessern. Um ein Foto vom Sonnenuntergang zu machen, folgte sie einem Pfad, der vom Strand abzweigte. Dann wurde sie von zwei US-Grenzwächtern festgenommen – nach eigenen Angaben hatte sie keine Grenzmarkierung gesehen. (Independent)

Zunächst dachte die Joggerin, sie würde mit einer Verwarnung davonkommen, doch es folgten zwei Wochen Haft.

Sie wurde in ein mehr als 200 Kilometer entferntes Auffanglager bei Seattle gebracht, wo sie nach eigenen Angaben mit etwa 100 anderen Menschen im Raum untergebracht war, gemeinsam mit anderen Menschen, die versucht hatten, in das Land zu gelangen. Zugleich drohten die Grenzschützer mit einem fünfjährigen Einreiseverbot in die USA.

Bei ihrer versehentlichen Grenzüberquerung hatte die Französin keinen Ausweis dabei. Diesen konnte ihre Mutter ihr in das Auffanglager bringen, gemeinsam mit ihrer kanadischen Arbeitserlaubnis.

Die US-Behörden ließen sie dennoch nicht gehen, solange die kanadischen Behörden nicht bestätigten, sie wieder in das Land zu lassen. Zu einem gemeinsamen Übereinkommen der Länder kam es wohl erst 15 Tage später – und die 19-Jährige konnte zurückkehren.


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