Bild: dpa/Michael Reynolds
Damit schließt sie sich zahlreichen Politikerinnen und Politikern an.

Vor fast drei Monaten wurde in den USA die sogenannte "Null-Toleranz"-Politik gegenüber illegalen Einwanderern ausgerufen. Menschen, die versuchen illegal in die USA zu gelangen, sollen verstärkt strafrechtlich verfolgt werden. Ziel der Maßnahme: Migranten abschrecken und eine Einreise in die USA verhindern. (New York Times)

Die Folge dieser Politik? Die Trennung von Familien.

Bei der verstärkten strafrechtlichen Verfolgung von illegalen Einwanderern an der Grenze zwischen den USA und Mexiko werden in hunderten Fällen Familien auseinandergerissen – einigen Bürgerrechtlern zufolge sogar systematisch. (bento)

Dieses harte Vorgehen kommt nicht überall gut an.

Sogar Republikanerinnen und Republikaner stellen sich gegen diese Maßnahmen – sie möchten die Politik von Donald Trump nicht mittragen. Die frühere First Lady Laura Bush kritisierte die Praxis der Familientrennungen in einem Meinungsbeitrag für die "Washington Post" und schrieb, dass es "brutal" und "unmoralisch" sei, Familien zu trennen.

Selbst Melania Trump soll mit der Politik ihres Mannes nicht einverstanden sein.

Wie CNN berichtet, soll die aktuelle First Lady der Vereinigten Staaten ihren Mann seit Tagen dazu bewegen wollen, seinen Kurs zu ändern und Familien nicht weiter zu trennen. Sie habe mehrere private Unterhaltungen mit ihm geführt, um sicherzugehen, dass Familien bald wieder zusammenbleiben dürfen.

"Frau Trump hasst es, Kinder von ihren Eltern getrennt zu sehen, und hofft, dass beide Seiten zusammenkommen können, um eine erfolgreiche Einwanderungsreform auf die Beine zu stellen", ließ sie erst kürzlich durch eine Sprecherin verlauten. Sie glaube an ein Land, das allen Gesetzen folgt, aber auch mit Herz agiert. (CNN)


Gerechtigkeit

Dieser Mann will in Italien Sinti und Roma durchzählen lassen
7 Fakten über Matteo Salvini.

Wenn Politiker Menschen in Listen erfassen wollten, war das noch nie eine gute Idee. Nun plant Italiens Innenminister Matteo Salvini genau das. Der Politiker ist erst seit knapp drei Wochen im Amt – und gilt schon jetzt als neuer starker Mann Italiens.

Als Hardliner will Matteo Salvini das Land umkrempeln und gegen Flüchtlinge und Ausländer vorgehen. 

Seine Masche kommt an – in Italien wie auch in Österreich und Deutschland. Noch nie hat ein Politiker so energisch den Ausbau der "Festung Europa" vorangetrieben.