Bild: EPA/Andrew Gombert
Hillary Clinton ist jetzt auch offiziell Kandidatin der US-Demokraten

Nun steht sie fest: Hillary Clinton ist Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten. Beim Parteitag in Philadelphia wurde die Ex-Außenministerin in der Nacht zum Mittwoch mit absoluter Mehrheit der Delegierten bestätigt (tagesschau.de).

Die 68-Jährige ist damit die erste Frau in der US-Geschichte, die von einer der beiden großen Parteien – Demokraten oder Republikaner – für das Präsidentenamt aufgestellt wird. Ihr republikanischer Gegenkandidat wird Donald Trump sein. Er wurde vor einer Woche auf dem Parteitag der Republikaner offiziell nominiert (bento). Die Präsidentschaftswahl findet am 7. November statt.

Clinton nannte die Nominierung einen Sieg aller Demokraten. Und wandte sich vor allem an die jungen Frauen im Publikum:

"Ich mag die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Aber eine von Euch ist die nächste."​
Was waren die Highlights der Nacht?
  • Die Schauspielerinnen Lena Dunham und America Ferrera schummelten sich auf den Parteitag und hielten die wahrscheinlich lustigste Rede, die die Delegierten zu hören bekamen. Mit jeder Menge Seitenhiebe auf Donald Trump. "Ihr fragt euch wahrscheinlich, warum sollte es euch interessieren, wenn sich irgendein TV-Sternchen zu Politik äußert", sagen sie mit Blick auf sich selbst. Doch dann weiter: "Uns geht es genauso. Aber er ist nun mal der republikanische Kandidat, also müssen wir über ihn reden!"
  • Auch Meryl Streep unterstützte Hillary Clinton. Die Schauspielerin fiel aber vor allem durch ihr beflaggtes Outfit auf.
(Bild: EPA/Shawn Thew)
  • Die wohl emotionalste Rede des Abends hielt Clinton-Ehemann Bill. Der Ex-Präsident lobte Hillary Clintons Führungsqualitäten (SPIEGEL ONLINE). Vor allem aber erzählte er in der rund 40-minütigen Rede von der Beziehung der beiden: der Tag ihres Kennenlernens, sein erster Heiratsantrag (der noch abgelehnt wurde), die gemeinsame Studentenzeit.
Ich habe meine beste Freundin geheiratet.
  • Die eigentliche Kür Hillary Clintons verkündete dann ausgerechnet Bernie Sanders. Er war während des Vorwahlkampfes der härteste Konkurrent Clintons, viele seiner Anhänger haben noch jetzt mit Clinton gebrochen. Sie halten die Vorwahl für manipuliert, nachdem herauskam, dass die – eigentlich zur Neutralität verpflichtete – Parteispitze der Demokraten Sanders Wahlkampf lange torpedierte (bento).

Dass sich Bernie Sanders nun mit einem deutlichen Signal an die Seite von Hillary Clinton stellt, soll ein neues Zeichen der Einheit setzen.

Mehr zur US-Wahl:


Haha

Angela Merkel ist an allem schuld!!!111
Eine Facebook-Seite erklärt, warum.
"DEINE FRAU HAT DICH VERLASSEN? DU BIST ARBEITSLOS? DU WURDEST BEIM STEUERN HINTERZIEHEN ERWISCHT? DU HAST EINFACH KEINE LUST, DICH SACHLICH MIT DINGEN AUSEINANDERZUSETZEN? MACHS DIR EINFACH, GIB DIE SCHULD DER FRAU, DIE EBEN AN ALLEM SCHULD IST!!! DANKE MERKEL!!!"

Einfach Angela Merkel die Schuld geben – das machen derzeit viele Rechtspopulisten und Pegida-Anhänger. Jetzt gibt es dazu auch eine Facebook-Veranstaltung: Mehr als 25.000 Menschen wollen an "Angela Merkel an allem die Schuld geben" teilnehmen oder sind zumindest interessiert. Die dazugehörige Facebook-Seite "Danke Merkel" hat inzwischen fast 7.000 Likes.

Merkel ist nicht nur schuld daran, dass deine Pizza verkohlt ist. Auch Boatengs Handspiel im EM-Viertelfinale gegen Italien und der Absturz der "Pokémon Go-Server" gehen auf ihr Konto. Denn erst bei genauem Hinsehen wird klar, an wie vielen Dingen Angela Merkel tatsächlich schuld ist. Seht hier eine Kompilation der schlimmsten Merkel-Sünden: