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Offiziell nominiert ist sie noch nicht, gefeiert wird trotzdem schon mal: Hillary Clinton wird sehr wahrscheinlich die erste Frau, die für die Demokraten als Präsidentschaftskandidatin antritt. "Wir haben heute Abend Geschichte geschrieben", sagte sie in New York. "Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer großen Partei sein wird."

Mit Siegen in drei Staaten (New Jersey, New Mexico, South Dakota) überschritt die frühere Außenministerin die nötige Anzahl an Deligiertenstimmen. Insgesamt stimmten die Demokraten am letzten großen Vorwahltag in sechs Bundesstaaten ab. (tagesschau.de)

Offiziell gekürt werden die Kandidaten der Republikaner und Demokraten erst auf den Parteitagen im Juli. Dort ist Clinton auf die Stimmen der sogenannten Superdelegierten angewiesen. Sie haben sich offiziell hinter Clinton gestellt, können ihre Meinung aber noch ändern.

Clintons Konkurrent im Vorwahlkampf, Bernie Sanders, siegte am Dienstag lediglich in North Dakota. Er äußerte sich noch nicht zum Erfolg von Clinton. (SPIEGEL ONLINE)

Die Republikaner stimmten am Dienstag in fünf Bundesstaaten ab. Allerdings war das Ergebnis wenig überraschend, da Donald Trump als einziger Kandidat der Partei übrig geblieben ist. So gewann er dann in New Jersey, South Dakota, New Mexiko, Kalifornien und Montana. Die nötigen Stimmen zur Nominierung hatte er bereits zuvor eingesammelt. "Ich werde Amerikas Champion sein", sagte Trump.

Was bis zur Wahl am 8. November passiert, erklären wir euch hier:


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Windhose fegt über Hamburg und hinterlässt schwere Schäden

Über Hamburg ist am Dienstagabend ein schweres Unwetter hinweggefegt. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um und viele Keller liefen voll. Die Feuerwehr rief am Dienstagabend vorübergehend den Notstand aus, mehr als 1000 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

"Auf Hunderten Metern Länge gibt es massive Schäden", sagte ein Sprecher. In einigen Straßen sei es so, dass manche Hausdächer beschädigt seien, aber ein paar benachbarte Häuser gar nichts abbekommen hätten. Verletzt wurde offenbar niemand. (SPIEGEL ONLINE/ NDR)

Tornado über der Stadt?

Über dem Osten der Stadt bildete sich eine Windhose. Ob es sich dabei gar um einen Tornado handelte, ist unklar. Dafür müsste die Trichterwolke des Sturms bis zum Boden gereicht haben. Eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes erklärte dem NDR, dass man angesichts der Bilder der Verwüstung von einem Tornado ausgehen könnte. Eine endgültige Bestätigung gibt es, wenn überhaupt, erst später.

Diese Aufnahmen von Augenzeugen zeigen die Windhose