Bild: Jack Link's Sasquatch, Quelle: Dave Mangels/Getty Images
Und ja, es gibt sogar ein Bild.

Der Republikaner Denver Riggleman ist bei den Zwischenwahlen in den USA in den Kongress gewählt worden. Das Besondere an diesem Mann: Er hat erotische Geschichten über Bigfoot geschrieben, also über den Mythos des haarigen Wesens mit riesigen Füßen, das durch die Wälder Nordamerikas streifen soll.

Seine Gegnerin, die Demokratin Leslie Cockburn (investigative Journalistin und die Mutter von Schauspielerin Olivia Wilde), hatte im Wahlkampf fleißig über die Vergangenheit ihres Kontrahenten getwittert.

Ihre Enthüllungen: 

  • Riggleman sei Anhänger von Bigfoot-Erotik – und obendrein ein Rassist.
  • Dazu zeigte sie ein Screenshot von einem Instagram-Post mit dem Cover seines Buches "Die Paarungsgewohnheiten von Bigfoot":

Natürlich hat die Bigfoot-Enthüllung die meisten Menschen interessiert.

Tatsächlich hat Denver Riggleman ein Buch mit dem Titel "Die Paarungsgewohnheiten von Bigfoot" und "Warum Frauen ihn wollen" ​​geschrieben.

Denver Riggleman verteidigte sein Buch. Er wies darauf hin, dass die Zeichnung das Cover für sein bevorstehendes Buch sei und "lustig sein sollte". Er behauptete, das Buch sei gar nicht so sexuell und es gehe um "Bigfoot-Gläubige".

Klar, das ist ein bisschen weird. Aber hey, jeder wie er mag.

Viel schlimmer ist, dass Denver Riggleman tatsächlich im Juni mit einem rechtsextremen Rassisten gesehen wurde. Er wurde zusammen mit Isaac Smith gefilmt, dem Mitbegründer von "Unity and Security for America". Die Organisation wird als nationalistische Gruppe eingestuft. (The Cut)

Für einen Sitz im Kongress hat es trotzdem gereicht.


Grün

Robby bleibt im Zirkus: Warum selbst Tierschützer den Menschenaffen nicht befreien wollten
Das Risiko ist groß

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied am Donnerstag, dass der 44-jährige Schimpanse Robby nicht in eine Auffangstation für Menschenaffen überführt wird – sondern im Besitz des Zirkus "Belly" bleibt. Eigentlich ist sich die Mehrheit der Deutschen einig: Exotische Tiere oder Wildtiere haben im Zirkus nichts zu suchen.

Der Prozess war selbst unter Tierfreunden umstritten, denn Robby, der angeblich letzte Menschenaffe in einem deutschen Zirkus, ist ohne Kontakt zu anderen Affen aufgewachsen. Sollte man ihn wirklich aus seiner gewohnten Umgebung reißen und in eine Auffangstation bringen? Darüber wurde seit Jahren gestritten. Und tatsächlich gibt es in diesem Fall gute Argumente für und gegen eine Befreiung.

1 Was sagt der Zirkusdirektor?