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Aber nun seinen besten Ufo-Jäger an "Blink-182" verloren.

Fans von "Akte X" und Verschwörungstheoretiker wissen es natürlich schon länger: Die US-Regierung hält Ausschau nach außerirdischem Leben. In Washington selbst hat das bisher aber niemand bestätigt. Bis jetzt.

Die US-Regierung finanziert ein Programm namens "Advanced Aviation Threat Identification Program" (AATIP) – also in etwa "Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luftraum". Es gehört zum Verteidigungsministerium, dem Pentagon.

Nun hat das Pentagon bestätigt: Ja, bei AATIP wurde nach Ufos Ausschau gehalten.

Die Bestätigung kam, nachdem "New York Times" und "Politico" am Samstag über die Existenz von AATIP berichtet hatten. Demnach war das Programm offiziell zwar kein Geheimnis, seine Arbeit – und sein Budget – wurden aber dennoch in den Akten verschleiert. Die Kosten von 22 Millionen Dollar pro Jahr wurden jeweils im Verteidigungshaushalt versteckt.

AATIP wurde spätestens im Jahr 2007 ins Leben gerufen, vielleicht ist es auch älter. Die Finanzierung wurde nun bis 2012 offengelegt. Ob es danach eingestellt wurde – oder aber immer noch existiert – ist unklar.

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Und gibt es nun Ufos?

Den Berichten zufolge wurden verschiedene mysteriöse Flugobjekte dokumentiert. Darunter sei ein Flugzeug, das sich mit sehr hoher Geschwindigkeit fortbewegt habe – ohne sichtbare Zeichen eines Antriebs.  

Im Oktober trat der langjährige Leiter von AATIP, der Militär-Geheimdienstler Luis Elizondo, von seinem Posten zurück. Für ihn ist was dran an den Ufos, denn er forscht privat weiter. Elizondo arbeitet jetzt für die "To The Stars Academy". Die Firma erforscht unerklärliche Flugphänomene – und wurde von "Blink-182"-Sänger Tom DeLonge gegründet.


Gerechtigkeit

US-Regierung streicht Behörde das Wort "Transgender" aus dem Wortschatz
Sowie 6 weitere Begriffe.

Die US-Regierung befindet sich seit Donald Trumps Amtsanstritt immer wieder im Streit mit ihren Behörden. Der Umweltbehörde wird das Forschen zum Klimawandel schwer gemacht (bento), Krankenversicherungen die Finanzierung von Verhütung (bento).

Nun soll eine der wichtigsten Gesundheitsbehörden der USA in gewissem Maße Selbstzensur betreiben. 

Der Seuchenbehörde CDC wurde von der US-Regierung eine Liste mit sieben Wörtern und Formulierungen gegeben, die sie in manchen Dokumenten nicht verwenden darf. Das berichtet unter anderem die "Washington Post".