Bild: Felipe P. Lima Rizo / Unsplash

Ein Elternpaar aus dem US-Staat New York wollte unbedingt, dass ihr 30-jähriger Sohn endlich auszieht. Als er sich weigerte, verklagten sie ihn. 

Warum verklagten die Eltern ihren Sohn?

Die Eltern haben US-Medien zufolge mehrfach versucht, ihren Sohn davon zu überzeugen, sich einen Job zu suchen und auszuziehen: Sie redeten mit ihm, schrieben ihm Briefe, setzten ihm Fristen, boten ihm Unterstützung an. 

Die Briefe wurden dem Gericht als Beweis für die Bemühungen der Eltern vorgelegt. 

In einer Notiz steht zum Beispiel:

 "Nach einer Unterhaltung mit deiner Mutter haben wir entschieden, dass du aus diesem Haus ausziehen musst. Du hast dafür 14 Tage Zeit. Du darfst nicht zurückkommen. Wir werden alles tun, was nötig ist, um unsere Entscheidung durchzusetzen."

Nachdem sich dann nichts getan hat, erweiterten sie zehn Tage später die Frist auf weitere 30 Tage, stellten allerdings klar, dass sie nach Ablauf dieser Frist rechtliche Schritte einleiten würden. Fünf Tage später boten sie ihm sogar 1.100 Dollar an, um ihn bei der Wohnungssuche zu unterstützen.

Sie stellten ihm eine Liste mit Ratschlägen zusammen und betonten in dieser Liste noch einmal, wie wichtig es ist, dass er sich auch einen Job suche. Als sie zehn Tage vor Ende der Frist noch immer nicht sahen, dass ihr Sohn überhaupt versucht auszuziehen, erinnerten sie ihn noch einmal schriftlich an das Ende der Frist und warnten ihn, dass sie Maßnahmen ergreifen würden, um sicherzustellen, dass er auszieht. (CNN)

Die Briefe genügten dem Gericht als Beweis, dass die Eltern es wirklich versucht haben. Der Richter hatte zunächst noch versucht, den 30-Jährigen davon zu überzeugen, freiwillig auszuziehen, doch auch vor dem Richter blieb er stur. Vor dem Onondaga County Supreme Court in Syracuse fiel nun das Urteil nach nur 30 Minuten: Der 30-Jährige muss ausziehen. (SPIEGEL ONLINE)


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