Bild: Buzz Kuhns/Ethan 2018 Campaign/AP/dpa
Warum das möglich ist – und wie seine Chancen stehen

Ethan Sonneborn ist 14 Jahre alt, Schüler und möchte Gouverneur des US-Bundesstaats Vermont werden. Wählen darf er zwar noch nicht, doch Gouverneur werden, das geht – eine Altersbegrenzung sieht die Verfassung des Bundesstaats im Nordosten der USA nicht vor.

Der Junge bewirbt sich bei der parteiinternen Vorwahl um die Kandidatur der Demokraten. Damit sein Name an diesem Dienstag auf dem Wahlzettel stehen konnte, musste er nur 500 Unterschriften sammeln.

Er habe sich für eine Kandidatur entschieden, weil er der Meinung sei, dass viele Politiker nicht für Wähler arbeiteten, sondern für Lobbyisten und Konzerne, sagte Sonneborn in einem Video des Senders CNN.

Ich hatte das Gefühl, dass es eine neue Generation von Führungspersönlichkeiten gibt, die in unserem Bundesstaat einen besseren Job machen könnte.

In einer Fernsehdebatte erklärte er, er stehe für Wandel. 

Wie stehen Sonneborns Chancen, zu gewinnen?

Der 14-Jährige ist einer von vier Bewerbern, die um die Kandidatur der Demokraten kämpfen. Die "Washington Post" rechnet ihm aber keine guten Chancen aus. Der Gewinner vom Dienstag tritt als demokratischer Kandidat bei der Wahl am 6. November an. 

Und selbst wenn Sonneborn die Vorwahl gewinnen sollte: Die Chancen, dass ein Demokrat Gouverneur von Vermont wird, stehen laut Beobachtern nicht sehr hoch. Die Wahlforscher vom Cook Political Report etwa sehen den Posten fest in den Händen der Republikaner.


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