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Was noch alles passieren muss, bis Trump ins Weiße Haus einzieht

Donald Trump wurde am Dienstag zum neuen Präsidenten der USA gewählt. Sein Amtseintritt ist allerdings erst am "Inauguration Day", dem 20. Januar 2017. Bis Trump an diesem Tag seinen Eid schwört, bleibt Obama im Amt.

Was passiert bis dahin?

Bisher haben US-Amerikaner nur die Wahlmänner innerhalb der Bundesstaaten gewählt. Die 538 Mitglieder des so genannten "electoral college" geben erst am 19. Dezember ihre Stimmen ab. Damit wählen sie dann Donald Trump zum Präsidenten und Mike Pence zu seinem Vize. Anfang des neuen Jahres werden die Stimmen im Kabinett ausgezählt und am 6. Januar 2017 verkündet der Senat offiziell das Ergebnis.

Am 20. Januar 2017 wird Trump dann bei einer feierlichen Zeremonie schwören, dass er alles in seiner Macht stehende tun wird, um die Verfassung der Vereinten Staaten von Amerika zu verteidigen. Damit wird er vereidigt und zieht ins Weiße Haus ein.

Wann steht die neue Regierung fest?

Donald Trump muss nun Regierungsposten wie die der Minister besetzen, bisher gibt es jedoch noch keine konkreten Namen. Die Neuen müssen nach ihrer Ernennung erst noch vom Senat bestätigt werden, vermutlich geschieht das nicht vor Januar.

Sitz des US-Präsidenten: Das Weiße Haus(Bild: dpa/Michael Reynolds)
Wie verläuft die Machtübergabe?

Die Übergabe der Macht passiert nicht von einem auf den anderen Tag – die Regierung kann ja durch die Amtsübernahme nicht pausieren. Um diese so effizient wie möglich zu gestalten, arbeiten Teams von Obama wie auch von Trump schon seit Monaten an den Voraussetzungen für den Übergabeprozess. Trump soll sich so schnell wie möglich in seine Präsidentenrolle einarbeiten können. Um mit ihm über seinen Übergang ins Amt zu sprechen, hat Obama Trump schon für diesen Donnerstag ins Weiße Haus eingeladen.

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