Bild: dpa/Claudia Otte
Es wurde ganz schön ungemütlich.

Die erwarteten Unwetter nach der großen Hitze der letzten Tage gehen los: Am Dienstagnachmittag fegte ein Sturm über Nordrhein-Westfalen hinweg und verursachte vor allem in den Regionen Wuppertal und Aachen große Schäden. 

Was ist passiert?
  • In der Nachbarstadt Solingen wurden wegen des Unwetters der Gedenktag zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags abgebrochen, als ein Wolkenbruch über den Platz der Feier niederging. Zunächst suchten die Besucher der Feier unter Bäumen Schutz, dann wurden sie von den Veranstaltern dazu aufgefordert, den Ort zu verlassen. 
  • Der Regen war so heftig, dass die Deutsche Bahn am Dienstagabend in der Region Wuppertal ihren Zugverkehr einstellte. Teilweise sind Gleise vom Regen überspült worden. Auch die Schwebebahn fuhr nicht mehr. 
  • Straßen und Keller wurden überflutet, Bäume stürzten um, mehrere Autos fuhren gegen Gullydeckel, die von den Wassermassen hochgedrückt wurden. 
  • In Aachen gingen bei der Feuerwehr bis zum späten Nachmittag 450 Notrufe ein. Es musste Hilfe aus den Nachbarkommunen angefordert werden. Teilweise fiel der Strom aus, weil durch das stehende Wasser ein Kurzschluss verursacht wurde.
  • Wassermassen drangen auch in ein Wuppertaler Einkaufszentrum ein. 
  • Unter den Regenfällen ist auch das Dach einer Tankstelle in Wuppertal weggeknickt. 14 Fahrzeuge hätten darunter geparkt und wurden beschädigt, teilte die Polizei mit. Ein Fahrer konnte gerade noch so sein Auto rechtzeitig verlassen und wurde nur leicht verletzt. 

So sah es in Wuppertal währen des Sturms aus:​

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Während des Unwetters ist außerdem das Dach eines Universitätsgebäudes der Uni Wuppertal eingestürzt. Etwa 30 bis 50 Quadratmeter des Daches sollen zusammengebrochen sein. Die Uni teilte auf ihrer Webseite mit, dass es keine Verletzten gab. Der Rektor der Uni erklärte, dass der Schaden erheblich sei.

Erst in der Nacht zum Mittwoch beruhigte sich die Lage wieder. 

Mit Material von dpa. 


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