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Weil er sein Nummernschild immer wieder nicht lesbar befestigte, hat ein Gericht einen 19-jährigen Motorradfahrer in München jetzt zu einer ungewöhnlichen Strafe verurteilt: Der junge Mann muss 20 Stunden lang lesen. Mit dem Urteil soll der junge Mann dazu gebracht werden, sein Verhalten zu überdenken, sagt das Amtsgericht München: 

"Über eine Leseweisung soll der junge Angeklagte motiviert werden, sich auf intellektueller Ebene noch einmal mit der Tat auseinanderzusetzen". (Legal Tribune Online)

Um seine Strafe abzuleisten, muss der 19-Jährige jetzt einen Termin an der Hochschule München ausmachen. Dort kann er sich nach einem Gespräch aus einer Reihe von Vorschlägen selbst Bücher aussuchen, die ihn interessieren oder zu seinen Problemen passen. In weiteren Sitzungen wird dann über das Buch gesprochen. Dabei soll es auch um das eigene Leben des jungen Mannes gehen. 

Am Ende muss er dann eine Abschlussarbeit abgeben - laut Gericht kann das beispielsweise eine Kurzgeschichte, ein Plakat oder ein Rap sein. 

Lesetipps gefällig? Wir hätten da ein paar Empfehlungen:


Gerechtigkeit

Trump nennt Rassismus "böse" und verurteilt den Ku-Klux-Klan

US-Präsident Donald Trump hat sich nach den Ausschreitungen in Charlottesville zu rechter Gewalt in den USA geäußert. Am Montag sagte er im Weißen Haus, Rassismus sei böse und wer rassistische Gewalt ausübe, sei nicht mehr als ein Krimineller. (New York Times)

Das zentrale Zitat Trumps: "Rassismus ist böse. Jene, die Gewalt in seinem Namen ausüben, sind Kriminelle und Verbrecher, dazu gehören auch der KKK, Neonazis und White Supremacists."