Bild: dpa
Ferrero geht den Vorwürfen zur Kinderarbeit nach.

Es sind Bilder, die zunächst harmlos aussehen. Kinder sitzen auf dem Boden und haben das Spielzeug aus den Überraschungseiern in der Hand. Doch wenn es stimmt, was eine britische Zeitung berichtet, dann sitzen die Kinder dort nicht zum Spielen, sondern zum Arbeiten. Sie sollen in Rumänien Spielzeug für Ferreros "Kinder Überraschung" zusammenbauen. Jetzt ermittelt die Justiz (Sun).

Laut des Berichts werden die Ü-Eier von einem Ferrero-Zulieferer in Rumänien hergestellt. Dieser soll arme Familie beschäftigen, die das Spielzeug zu Hause zusammenbauen. Für 1.000 Eier bekommen die Familien umgerechnet angeblich etwa 4,40 Euro.

In einem Video ist zu sehen, wie zwei Kinder das Spielzeug in die gelben Kapseln der Überraschungseier packen.

Wir haben keine andere Wahl
Rumänische Mutter (The Sun)

Auf anderen Bildern ist zu sehen, wie ein Mann Mülltüten voller Einzelteile für das Spielzeug zeigt. In die Kamera hält er eine der zusammengebauten Figuren. Hygiene-Kontrollen soll es in den Wohnungen nicht geben.

Ferrero hat bereits reagiert

Nach dem Bericht hat die rumänische Justiz die Ermittlungen aufgenommen. Auch Hersteller Ferrero will die Vorwürfe überprüfen. Sollten sie stimmen, werde man dem Lieferanten kündigen, sagte ein Sprecher. Kinderarbeit sei für Ferrero nicht akzeptabel.

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