Bild: Getty Images/Christopher Polk
Irre Geschichte.

Viele schwärmen für einen Promi. Manche Menschen nehmen einen solchen Crush sogar ziemlich ernst. Ein 26-jähriger Amerikaner ist vergangene Woche definitiv zu weit gegangen. Er raubte eine Bank aus, nur um sich die Aufmerksamkeit von Popstar Taylor Swift zu sichern. Das gab die Polizei nun bekannt. (The Guardian)

Was hatte er vor?

Der Mann überfiel nach Polizeiangaben die Webster Bank in Ansonia, Conneticut. Anschließend fuhr er zum Ferienhaus von Taylor in Rhode Island. Dort warf er einen Teil des erbeuteten Geldes über den Zaun. 

Erst ein paar Stunden später schien er zu bemerkten, dass die Sängerin nicht auftauchen würde. Der Mann habe Swift einen Heiratsantrag machen wollen, sagte ein Polizist dem Hartford Courant.

Die Sängerin hat bisher nicht auf den Vorfall reagiert. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass der 26-Jährige mit seiner verrückten Aktion Erfolg hatte.

Weil er beim Überfall nicht mal eine Maske getragen hat, fiel es der örtlichen Polizei leicht, den Mann zu identifizieren. Nach eine kurzen Verfolgungsjagd stoppte sie sein Auto und nahm ihn fest. Der 26-Jährige muss sich nun wegen Raubes vor Gericht verantworten, ihm drohen fünfzehn Jahre Haft. (criminal-law.com)


Gerechtigkeit

Opfer von Revenge Porn bekommt Millionen-Entschädigung
Eine der bisher höchsten Schadensersatz-Summen.

Ein amerikanisches Gericht hat einer Frau Schadenersatz in Höhe von 6,4 Millionen Euro zugesprochen – der Grund: Revenge Porn. Ihr Ex-Freund hatte nach der Trennung versucht, das Leben der Frau unerträglich zu machen. Auch in Gerichtsakten wird sie nur als Jane Doe geführt, sie möchte anonym bleiben.

Was hat er genau getan?

Der Ex-Freund postete nach der Trennung Nacktfotos und -videos der Frau auf Porno-Websites und in Online-Dating-Foren. Sie bekam Nachrichten von Fremden, die ankündigten, auf dem Weg zu ihr nach Hause zu sein. Ihr Ex-Freund veröffentlichte auch ihre Handynummer, ihre E-Mail-Adresse und Postanschrift. Die Konsequenz: Die Frau fürchtete um ihr Leben.