Bild: Imgur

Es gibt Gegenstände, die waren vor Kurzem noch Teil des Alltags und wirken trotzdem, als gehörten sie längst ein Museum: Kassettenrekorder, Telefone mit Wählscheiben und Lavalampen zum Beispiel. 

Was Menschen aus der Zukunft wohl über unsere Gegenstände, über iPhones, Gussbeton-Kerzenständer und Kühlschrankmagneten denken werden? Und was sie in manche Sachen hinein interpretieren werden? Das können wir natürlich nur erraten. Eine WG in den USA hat das Gedankenspiel aber schon mal in die Tat umgesetzt - und das ist verdammt witzig: 

Ellen Huet wohnt mit zehn anderen Mitbewohnern in einer WG in San Francisco.

Als zwei davon vor einigen Wochen in den Urlaub fuhren, kam dem Rest der WG die Idee:

Sie machten aus dem Zimmer der Mitbewohner ein Museum. Dabei stellten sie sich vor, was Menschen wohl denken werden, wenn sie sich in ein paar hundert Jahren durch unsere Wohnungen laufen, einzelne Gegenstände anschauen und keine Ahnung haben, was man damit anfangen soll. 

Sie beschrifteten die "Relikte aus einer vergangenen Zeit", auf kleinen Karten mit, äh,  interessanten Interpretationen.

So wurde zum Beispiel aus einem Lockenstab ein "Sextoy" – klar, wonach sieht er auch sonst aus? Auf der Plakette wird das Gerät dann folgendermaßen beschrieben: 

"Ein seltenes und gut erhaltenes Beispiel für ein Gerät, dass von Menschen im 20. Jahrhundert dafür verwendet wurde, Sexualhormonausschüttung zu erhöhen."


Aus einem Glas voll Kleingeld machte die WG kurzerhand einen Schrein für Anhänger der Religion "Kapitalismus" :

(Bild: Imgur )
Währung der Vereinigten Staaten (Metall, Papier, Glas): Die Sammlung aus Metall und Papier in diesem Behälter ist so etwas wie ein Schrein. Einige Menschen sind Anhänger einer Religion gewesen, die auch als "Kapitalismus" bekannt war. 
Sie glaubten, sie würden in den "Bankrott" gehen, wenn sie nicht tägliche Opfergaben für ihre wirtschaftliche Gottheit hinterließen, die die Gaben mit einer unsichtbaren Hand einsammelte. 

Das Ganze ist übrigens einfach eine – etwas ungewöhnliche – Form der Sympathiebekundung: "Wir lieben die beiden wirklich und wollten etwas Lustiges für sie machen, das sie aber auch nicht ärgert," sagt Ellen zu Buzzfeed

Hier kannst du dir mehr Fotos aus dem Museum, äh, WG-Zimmer anschauen: 

Und hier kannst du testen, welche Mitbewohner-Typ du bist: 

Today

Betrunken und ohne Führerschein – HSV-Profi baut Unfall auf der Autobahn
Er raste durch den Elbtunnel – und wollte die Sache auch noch vertuschen.

HSV-Spieler Vasilije Janjicic hat einen schweren Autounfall gebaut. Der 19-Jährige raste am Freitagmorgen um 1 Uhr kurz hinter dem Hamburger Elbtunnel in einen Toyota, als er die Spur wechseln wollte. Beide Autos schleuderten über die Fahrbahn, stießen mit einem Sattelzug zusammen, krachten dann in die Leitplanke.

Der Fahrer des Toyota wurde leicht verletzt, Janjicic offenbar nicht. Die Autobahn musste stundenlang gesperrt werden. (Hamburger Abendblatt)