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Justizministerin Sally Yates hätte ohnehin nur noch wenige Tage im Amt gehabt, doch jetzt warf sie US-Präsident Trump schon vor der Übergabe an ihren Nachfolger raus. Der Grund: Yates hatte sich geweigert, den Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern zu verteidigen.

Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass sie daran zweifle, ob der Erlass rechtmäßig sei. Nur wenige Stunden später wurde sie gefeuert. In einer wütenden Erklärung des Weißen Hauses hieß es daraufhin, Yates habe "das Justizministerium verraten." (Tagesschau)

Das Absurde an dem Rausschmiss: Yates wäre ohnehin nur noch für wenige Tage im Amt gewesen. Ihr Nachfolger Jeff Sessions wartet nur noch auf die Bestätigung des Senats. Und: Yates war selbst erst seit zehn Tagen im Amt. Die Demokratin sollte als Übergangs-Justizministerin die Geschäfte verwalten, bis die Trump-Regierung übernimmt. Jetzt erhält die Übergangs-Ministerin einen Übergangs-Nachfolger.

Das ist bisher passiert:
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Gerechtigkeit

Promis machen Preisverleihung zur Anti-Trump-Show

Bei der Verleihung der "Screen Actors Guild Awards" – kurz SAG Awards – ging es in diesem Jahr weniger um die Kunst, sondern um das von Donald Trump angeordnete Einreiseverbot für Muslime aus sieben Ländern. Einige Dankesreden der Promis wurden zu emotionalen Wutreden. Die stärksten Aussagen haben wir für euch im Video zusammengefasst: