Das erste Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir Putin auf dem G20-Gipfel war mit großer Spannung erwartet worden. 

Eigentlich ist die Beziehung zwischen beiden Ländern gerade besonders belastet – immerhin ermittelt das FBI in den USA, ob Moskau den US-Wahlkampf im vergangenen Jahr über Hackerangriffe manipuliert hat. (bento)

Jetzt gibt es neue pikante Nachrichten in Sachen Russland-USA-Verbindungen.

Trump jr. bestätigte der New York Times, während des Wahlkampfes die russische Anwältin Natalia Veselnitskaya getroffen zu haben. 

Offenbar soll sie Informationen über Trumps Kontrahentin Hillary Clinton angeboten haben. Allerdings seien ihre Aussagen vage und mehrdeutig gewesen. "Es wurde schnell deutlich, dass sie keine wichtige Information hatte", so Trump jr.

Mit dabei war unter anderem auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Das Treffen fand im Trump-Tower statt. Die Anwältin bestreitet, dass es in dem Gespräch um den Wahlkampf ging. Die New York Times aber deutet dies als erste öffentliche Bestätigung, dass Mitglieder von Trump Wahlkampfteam bereit gewesen seien, "russische Hilfe anzunehmen". (New York TimesSPIEGEL ONLINE)

Um was ging es beim Treffen zwischen Trump und Putin in Hamburg?

Trump twitterte...

  • Putin habe die Einflussnahme auf den US-Wahlkampf mehrmals abgestritten.
  • Beide verhandelten eine Waffenruhe in Teilen Syriens.
  • Sie sprachen über eine gemeinsame Sondereinheit zur Internetsicherheit, etwa um Wahlmanipulation zu verhindern. 
Vor allem der letzte Punkt sorgte für Überraschung. Ausgerechnet mit Russland will Trump gegen Hacker kämpfen?

Die Nachricht sorgte bis in seine eigene Partei hinein für Aufregung. Der republikanische Senator Lindsey Graham etwa sagte: "Das ist nicht die dümmste Idee, von der ich je gehört habe – aber es ist ziemlich nah dran." (NBC)

Aber während die einen noch die Stirn runzelten, machte Trump schon wieder kehrt. Einen Tag später twitterte er: Nur, weil sie über eine solche Zusammenarbeit gesprochen haben, hieße das noch lange nicht, dass diese auch stattfinden werde.

Ganz so brüderlich scheint sich Trump dann doch nicht geben zu wollen. Tatsächlich, so der Stabschef des Weißen Hauses, Reince Priebus, hege er Putin gegenüber auch bezüglich der Wahlmanipulation nach wie vor große Skepsis: "Der Präsident hat das Dementi von Präsident Putin absolut nicht geglaubt." (Tagesschau.de)

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