Bild: Getty Images/Joe Raedle

Donald Trump Jr. kommt nach seinem Vater, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den USA. In einem Tweet hat er am Montag syrische Flüchtlinge mit vergifteten Kaubonbons verglichen und damit gezeigt, wie sehr er Flüchtlinge ablehnt.

"Wenn ich Ihnen eine Schale mit Kaubonbons hinhalten würde und erklärte, drei davon wären vergiftet – würden Sie eine Handvoll nehmen?", schrieb Trump Jr. auf Twitter. "Das ist unser Problem mit syrischen Flüchtlingen."

Das Design, auf dem der Spruch steht, ist das der Wahlplakate seines Vaters. "Lasst uns die politisch korrekte Agenda beenden, die Amerika nicht voranstellt", schreibt Trump Jr. noch.

Viele Twitter-Nutzer fanden den Tweet sehr daneben: Flüchtlinge sind Menschen, keine Kaubonbons.

Im Slider – Reaktionen auf Trump Jr.:
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Viele verwiesen auf Omran Daqneesh, den fünfjährigen syrischen Jungen, dessen Bild um die Welt ging.

Auch wenn sich jetzt alle über ihn aufregen, eigentlich stammt der Vergleich gar nicht von Trump Jr., wie CNN berichtet. Schon Mitte August hatte Joe Walsh, ein ehemaliger republikanischer Kongressabgeordneter für die Tea Party, genau denselben Spruch gebracht:

Was die Trumps sonst noch so von sich geben:


Fühlen

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