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Tinder bietet seit einigen Monaten einen Premium-Service an. Gegen eine Gebühr können Nutzer Swipes zurücknehmen, Standorte ändern und einiges mehr. In den USA kostet dieses Tinder Plus 9,99 Dollar für Nutzer unter 30 Jahren – und 19,99 Dollar für alle älteren.

Nun hat ein Berufungsgericht in Kalifornien entschieden: Mit dieser Preismasche diskriminiert Tinder die Generation Ü30.

Das Preismodell sei "willkürlich" und generalisiere das Einkommen älterer Nutzer, heißt es im Urteil. Daher sei es diskriminierend.

Zur Verhandlung war es gekommen, weil ein kalifornischer Nutzer über 30 gegen die Preispolitik bei Tinder geklagt hatte. In einem ersten Urteil war ihm nicht recht gegeben worden, das Berufungsgericht sah die Sache nun anders. Ihr Urteil schlossen die Richter daher mit dem Satz:

Wir wischen nach links, und widerrufen.

Gerechtigkeit

Trump hält wichtige Rede, erwähnt Frauen nicht ein einziges Mal
So war die Rede zur Lage der Nation.

US-Präsident Donald Trump hat seine erste Rede zur Lage der Nation gehalten. Das ist eine wichtige Rede, die der jeweils amtierende Präsident vor den beiden Kammern des US-Kongresses hält. Er legt dabei Zeugnis über seine eigene Arbeit ab und skizziert, was er sich für die USA vorstellt.

Trumps Rede war lange erwartet worden, viele Politiker waren sich unsicher, ob er versöhnliche Worte findet oder seine Gegner angreift. 

Nun hat er 80 Minuten lang über die Erfolge der USA gesprochen – aber mit keinem Satz die Rolle der Frauen erwähnt.